BPT18.1, SÄA002: Veröffentlichungen der Piratenpartei Deutschland

Hier kann der für den BPT 18.1 eingereichte Antrag SÄA002: Veröffentlichungen der Piratenpartei Deutschland diskutiert werden. Bitte beachtet, dass sich der Antrag bis zum Erreichen der Antragsfrist noch ändern kann. Änderungen können über die Versionsgeschichte im Wiki verfolgt werden.

Der Antrag wurde abgewiesen wegen fehlenden Unterstützern (Antragstellern).

Ohne dass ich mir nach der ersten Durchsicht dieses Antrags eine abgeschlossene Meinung gebildet hätte, kann ich bereits jetzt sagen, dass ich darin nicht den großen Wurf zu erkennen vermag!

Der BuVo als "natürliches Mitglied der Bundespresse mit Vetorecht?

Ähem, nein!!!

Der BuVo verantwortet die Veröffentlichungen der Piratenpartei im Bund gemäß unserer Satzung.
Er kann Aufgaben an Einzelpersonen oder Personengruppen durch Beauftragung delegieren, aber sich nicht seiner Verantwortung entziehen.

Aufgabe der Basis sollte es sein, turnusmäßig auf Wahlparteitagen die geleistete Presseverantwortung einer kritischen Bewertung zu unterziehen und diese gegebenenfalls durch Verweigerung der Entlastung und/oder der Wiederwahl zu sanktionieren, sofern dies denn geboten scheint.

Die aktuell praktizierte “Qualitätssicherung” empfinde ich zwar als anmaßend, weil ich davon ausgehe, dass es unverändert in unserer Partei hinreichend klar denkende Piraten gibt, die fähig und in bereit sind, Beiträge von politischer Substanz zu liefern, vorzugsweise sogar alleine, aber offenbar in vielen Fällen die Freigabe verweigert oder so lange hinausgezögert wird, bis sich ein Artikel von selbst erledigt hat und somit gar nicht Zählbares zu Buche schlägt.

Und was macht dann gewöhnlich der Autor eines abgelieferten und unveröffentlichten Artikels?
Genau! Die Veröffentlichung erfolgt dann auf interessierten Gliederungen unterhalb der Bundesebene oder im bekannten Anderswo!

Wenn solche Artikel dann wider Erwarten der Presseverantwortlichen im Anderswo messbaren Erfolg haben, obwohl die Bundespartei diesem Eignung und/oder Qualität abgesprochen hat, sollte dies zu einem entsprechenden Erklärungszwang führen! Geschieht dies zu oft, ist die Öffentlichkeitsarbeit unter dem jeweiligen BuVo dann eben Scheiße, und dass darf dann auch so kommuniziert werden! Dafür braucht es keinerlei Satzungsänderung.

Die Servicegruppe aufzublähen, eine 2/3- Mehrheit für Veröffentlichungen einzufordern und dann noch ein etwaiges Veto abwarten zu müssen, wird die Reaktionsgeschwindigkeit zu aktuellen, politischen Themen sicherlich gewaltig erhöhen! Ironie aus!

Als viel wesentlicher würde ich eine bequem handlebare Datenbank mit Piratenbeiträgen zu den verschiedenen Politikfeldern erachten. Ich hasse es, rein zufällig z.B. auf einen Artikel aus irgendeinem mir völlig unbekannten Landkreis in Thüringen zu einem bestimmten Thema zu stoßen, den ich vor sechs Wochen gut hätte gebrauchen können.

Da sage jetzt bitte keiner, dass stehe doch im Wiki. Diese Ansage zieht nicht mehr!

P.S.: Gepflegt werden müsste so etwas natürlich auch :grin:

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Es sollten einfach alle hier im Discourse ihre Beiträge / PM verlinken. Das hat wenigstens eine brauchbare Suchfunktion und Tags :wink:

Es gibt immerhin einen Pressespiegel, der gepflegt wird:

https://wiki.piratenpartei.de/Pressespiegel

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Ganz kurz zum Antrag als Nicht-Experte zum Thema ÖA: Ich würde dem Antrag nicht zustimmen, aber ich finde es prinzipiell gut, wenn versucht wird, einen vernünftigen Kompromiss zu finden.

Einreichen von Beiträgen durch Nichtmitglieder ist vollkommen in Ordnung, aber wenn z.B. ein Presseteam selbstständig entscheiden kann, Nichtmitglieder zu Teammitgliedern zu machen, hört es bei mir wirklich auf. Gut, dass der Antrag das auf Mitglieder einschränkt.

Wie läuft das eigentlich in den LV ab?
Wäre wohl nicht ganz blöd, Pressestrukturkonzepte erstmal in Untergliederungen auszuprobieren. Würde jetzt keiner Gliederung empfehlen, das genau so zu machen, wie im Antrag, aber so prinzipiell, meine ich :wink:

Danke für den Link, auch so etwas hilft vielfach weiter!
Wenn jeder alles selbst suchen muss, ist dass schlicht Resourcenverschwendung.

Nur mal vorsichtshalber: bitte nicht zu weit von der Diskussion des Antrags abweichen. Alternativvorschläge können gern als Antrag eingereicht werden.

Da wäre ich nicht so sicher! In LVs ist die Personaldecke ja häufig noch deutlich dünner als im Bund, kann also gut sein, dass man sich da über alles freut, was da so reinflattert und veröffentlicht werden kann :grin:

Und gewöhnlich kennt man die Autoren auch näher und besser!

Einreichen ist ja gar nicht so das Thema, das geht ja jetzt auf Bundesebene auch schon ganz einfach: https://www.piratenpartei.de/mitglieder/mitarbeiten/beitrag-einreichen/

Die große Frage ist: wer entscheidet dann über die Veröffentlichung? Wird doch meistens (immer?) der Vorstand sein.

in Berlin gibt es einen Presse Squad, die erarbeiten Themen und lektorieren auch, Freigabeberechtigt sind: jeweils ein LaVo-Mitglied und ein Mitglied des Pressesquad oder 2 LaVo-Mitglieder

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das Presse-Squad in Berlin ist offen für alle Interessierten, natürlich auf für Freibeuter

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Verstehe ich Punkt 8 richtig, dass ein Neumitglied immer dann aufzunehmen ist, wenn sich keine 2/3-Mehrheit dagegen findet?

Man kann sich natürlich auch in der Satzung zu tode regulieren.

Antragstext überflogen, erste Teile der Begründung versucht in dem jewieligen Kontext zu sehen, grandios gescheitert - daher aktueller Stand: Ablehnung.

Ich bin über eine nachvollziehbarer Begründung gespannt, die dieses aktuelle Votum ändern würde… :wink:

+1

Ich halte es grundsätzlich für keine gute Idee, eine konkrete AG/SG in der Satzung zu verankern. Das ist nicht der Sinn von AGs.

Im Detail könnte man noch viel mehr gegen den Antrag sagen, ich denke es reicht ein einfaches

ABGELEHNT

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  1. Grund dagegen:
  1. Grund dagegen:
    Du hast die BundesPR damit um die Pressearbeit, sprich den Versand von Pressemitteilungen beschnitten.

In SH gibt es einen Pressebeauftragten, der die Arbeit organisiert und ein Team zusammenstellt. Meldungen werden nach dem 6-Augen-Prinzip freigegeben. 2-Augen sind vom Zitatgeber (wen nvorhanden) und die übrigen Augen setzen sich aus dem Presseteam und dem Landesvorstand zusammen. Texte könnten also theoretisch komplett ohne Zustimmung des Vorstands veröffentlicht werden. Natürlich werden sie über alle Veröffentlichungen informiert, damit sie bei Nachfragen reagieren können.

Ich hatte ja in dem Blogbeitrag wo du es vorgestellt hast, es kommentiert gut gemeint ist nicht gut umgesetzt. So kann die ÖA schnell ein ungewolltes politisch motiiertes eigenleben entwickeln was wir nicht brauchen können. Alleine da sie uns als Partei die ÖA machen sollen und das was beschlossen wird bzw das was der BUVO braucht und nicht deren artikularinteressen. So wird es schnell auch die Gefahr sein dass sich hier eine Minderheit auf die Positionen hievt und man dann dann so etwas wiePrä Halle Zustände. Daher kann ich nur sagen

Abgelehnt

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Der Antrag ist sowieso nicht zugelassen, da Antragsteller fehlen. Also müssen wir den gar nicht mehr ablehnen :wink: