Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Website Piratenpartei Deutschland

BPT 18.2, GP001: Kein Geschlechtergemisch im Bundesprogramm

eingereichter-antrag
gp
bpt182

#1

Hier kann der für den BPT 18.2 eingereichte Grundsatzprogrammantrag
GP001: Kein Geschlechtergemisch im Bundesprogramm. diskutiert werden.


#2

Die wechselnde Anwendung der maskulinen und femininen Form bei Personen halte ich für den aktuell besten Kompromiss zwischen Verständlichkeit und geschlechtergerechter Sprache.

Vielleicht wäre eine kurze Passage zu Beginn des Grundsatzprogramms sinnvoll, um die wechselnde Verwendung kurz zu erläutern?


#3

Erklär uns doch mal bitte, wie Menschen mit sprachlicher Behinderung in Sätzen mit wechselnden Geschlechtern noch den Überblick behalten sollen, wenn ein Er plötzlich mitten im Text eine Sie wird, @MoritzKemp. Von dem Verstoß gegen das Inklusionsgebot abgesehen zeugt solche Inkonsistenz auch nicht gerade davon, dass wir uns als Partei für eine bessere Bildung einsetzen. Ganz im Gegenteil.

Fühlt sich irgendeiner unserer Wähler von der maskulinen Form missachtet? Wenn ja, warum? Und was ist mit dem dritten, vierten, fünften Geschlecht?

Nee, die wechselnde Verwendung muss raus.


#4

Ich würde schon schauen, ob das nicht einer der Gründe für die < 0,5% ist, dass sich Wählende nicht mitgenommen fühlen, statt aus dem Bauch zu statuieren, es sei alles in Ordnung.


#5

Die wählen eher grün als Netzpolitik.


#6

Ganze ehrlich? Das ist dem Leser völlig wurscht. Die 0,4% haben sicher andere Gründe, als gendergerechte Sprache oder nicht.
Ich bin bei diesem Thema eher leidenschaftslos.


#7

Die Problematik, die dieser Antrag anspricht, ist ohne Zweifel berechtigt. Die Verfassung des Grundsatzprogrammes muss verständlich für den Leser sein, und Sätze, die mit gleicher Aussagekraft verständlicher formuliert werden können, sollten umformuliert werden.

Aus meiner Sicht ist die Verwendung des maskulinen Generikums bei Personen anstelle einer gemischten Form jedoch nicht nur eine Frage der Verständlichkeit, sondern auch eine politische Aussage. Die Aussage nämlich, dass die Verständlichkeit höher bewertet wird als die Bemühung um eine geschlechterneutrale Sprache.

Ich sehe das jedoch anders herum: im Rahmen unserer Grundsatzprogrammes bewerte ich die politische Aussage zur geschlechterneutralen Sprache höher als die Verständlichkeit.

Ich schlage für das Ziel, eine bessere Verständlichkeit des Grundsatzprogrammes zu erreichen, alternativ folgende Maßnahmen vor:

  • die Verfassung des Grundsatzprogrammes in einer Version mit leichter Sprache.
  • einleitende Worte im Grundsatzprogramm zur Erläuterung der wechselnden Geschlechtsformen bei Personen.

#8

Ich rede ja nicht von den 0,4%, sondern von den 13%, die uns wählen müssten, es aber nicht tun.


#9

Und genau um Verständlichkeit bemühen wir uns als Partei. Nennt man “leichte Sprache”. Von Gendern lese ich im Programm (sowohl WP als auch GP) hingegen nichts. Bitte zeig mir doch mal den Absatz, der Geschlechterkram als Ziel setzt.


#10

Ach bitte.
13% wählen uns nicht weil wir Geschlechtermischmasch im Programm haben?
Außerdem: Wählen müssen muss uns gar niemand. Nicht mal im Konjunktiv :wink:


#11

wurde abgelehnt


#13

Gibt es inzwischen eine Statistik wie viele seinerihrer Beiträge er/sie/es im nächsten Augenblick wieder zurückgezogen habent 80% ?


#14

wie soll er wissen, was er denkt, bevor er gelesen hat, was er geschrieben hat?


#15

Nun: Ich glaube Sie verstehen das Internet und Social-Media-Plattformen nicht ganz. In bestimmten Momenten aus der Emotion heraus, gäbe ich nicht immer ganz durchdachte Kommentare von mir. Ich habe das Recht diese Kommentare ganz zurückzuziehen oder zu modifizieren. Auf bestimmte Aussagen festgenagelt zu werden, entspricht nicht mehr dem digitalen Zeitalter. Das sollte auch der letzte nach Donald Trumps Tweets erkannt haben.

Im 18./19. und 20. Jahrhundert hatten Schrifterzeugnisse wesentlich länger bestand als das heute der Fall ist. DAS IST GUT. Denn es vergegenwärtlicht den Leuten, dass die Schrift, verschriftliche Sprache ist und nicht mehr. Schrift hat genauso wenig, wie Sprache einen Absolutheitsanpruch und sollte jederzeit zurückgenommen werden können oder eben modifiziert werden können.

Sprache ist nur ein Instrument bzw. ein Denken um die Wirklichkeit gestalten zu können und um die Realität überhaupt begreifen zu können. Die Sprache ist aber nicht die Realität. Das was ich schreibe stellt mich nicht im Entferntesten komplett dar.

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gerade eben?" Helmut Schmidt (modifiziert)


#16

Mal davon abgesehen dass es Adenauer war, ist es halt unhöflich bis dumm, ungefiltert Unsinn abzusondern, wenn man damit die Lebenszeit anderer Menschen vernichtet,


#17

Sie können mich doch einfach ignorieren. Wieso fällt ihnen das so schwer? Ich habe auch schon einen Ignorierbutton vorgeschlagen.

Zuhören und Ernstnehmen ist Akzeptanz.
Ignorieren und Humor ist Toleranz.

Ich verlange nicht, dass Sie mein Verhalten akzeptieren, tolerieren sollten Sie es dennoch, denn die Piraten sind ein linksliberale Partei und unterscheiden sich damit von deliberalen Parteien.


#18

wurde abgelehnt


closed #19