BPT 18.1, SO002: Bundes-LQFB wiederbeleben

Hier kann der für den BPT 18.1 eingereichte sonstige Antrag SO002: Bundes-LQFB wiederbeleben diskutiert werden.

Zumindest wurde in Berlin zu diesem Antrag bereits ein positives Meinungsbild im LQFB abgestimmt

Es ist natürlich schon verlockend, auf eine funktionierende Instanz zurück zu greifen, da wir immerhin schon 4,5 Jahre auf den BEO warten. Und vermutlich noch länger warten dürfen.

Leider basiert LQFB aber auf einer Software, die selbst in ihrer Blütezeit gerade einmal eine handvoll Menschen zu überblicken in der Lage war. Und mit Delegationen - auch befristeten- hatte ich auch schon immer meine Probleme, bin ja auch kein Freund der anlasslosen Briefwahl.

Für mich war LQFB deshalb nie ein akzeptables Abstimmungstool, andernfalls wäre ja seinerzeit das Quorum mal erreicht worden :grin:

deshalb werde ich auch nicht schwach werden, wenn es mit dem BEO weiterhin nix wird

Wir hatten ein laufendes LQFB, das nach und nach eingeschlafen ist. Eine Wiederbelebung per Antrag halte ich für eher unrealistisch. Warum sollte es jetzt besser funktionieren? Der BuVo hat nach Leuten gefragt, die es administrieren wollen, aber da kam nichts. Dann wurde es abgeschaltet.

Ich sehe auch keinen Bedarf dafür:

Das LQFB soll laut Antrag zur Antragserstellung genutzt werden. Kann ich nicht nachvollziehen, welchen Mehrwert das haben soll.
Wir haben Discourse, hier kann man wunderbar Anträge erstellen und diskutieren. Es ist auch möglich, Umfragen zu erstellen.

Meinungsbilder kann man im Prinzip auch hier erstellen und diskutieren. Dazu gibt es noch die Möglichkeit, aktuelle Fragen vorzuschlagen, die dann per Limesurvey vom BuVo an die Mitglieder verschickt werden.

Bin am Überlegen, ob ich einen Gegenantrag stellen soll, der einfach sagt, dass wir die bestehenden Tools Discourse + Limesurvey dafür nutzen sollen :slight_smile:

Es gilt für den Antrag auch das Gleiche wie für den vMB-Antrag. Leider konnte ich auf dem BPT dazu nichts sagen, da wir zu der Zeit das 1. BuVo-Treffen hatten.

Auch wenn Berlin den Betrieb anbietet, wie es Hessen beim vMB anbietet: der Antrag verursacht natürlich zusätzlichen Aufwand, z.B. für den DSB und für den BuVo, der seit Jahren auch die Aufgabe hat, den BEO umzusetzen. Wenn ich als BuVo die Aufgabe habe, eine “Brückentechnologie” einzuführen (ist mein Geschäftsbereich), verzögert das die Umsetzung des BEO ein wenig.

Ich musste schon einiges an Zeit wegen vMB investieren, habe es aber auch nicht so hoch priorisiert wie BEO, da ich die Umsetzung der Satzung für deutlich wichtiger halte als einen Antrag zu unverbindlichen Meinungsbildern.

Ich werde definitiv keine Zeit in LQFB investieren, damit habe ich schon früher Zeit verschwendet. Habe mit meinen BuVo-Kollegen noch nicht darüber reden können, aber die dürften ähnlich begeistert sein von der Idee wie ich…

Der nächste Schritt beim BEO ist, den ID-Server im Bund zum Laufen zu bekommen. Dafür brauchen wir Admins und wir müssen die datenschutzrechtlichen Dinge klären. Ich nehme dazu auch gerne Hilfe aus Berlin an (und von allen anderen natürlich auch :wink: ).

Zum BEO-Stand habe ich hier etwas geschrieben. Viel fehlt da nicht:

https://basisentscheid.piratenpartei.de/2018/02/10/ein-ueberblick-ueber-die-beo-software-und-aktuelle-baustellen/

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Es gibt halt viele, die warten und sehr wenige, die machen. Und die haben auch manchmal auch keine Zeit oder auch mal zeitweise keine Lust. Bitte nicht vergessen, dass wir den BEO schon mal am Laufen hatten, mit einem Online-Portal zur Antragseinreichung und einer Offline-Abstimmung. Das wurde dann erstmal vom BSG gestoppt und später, als das geklärt war, nicht mehr gestartet. Die Beteiligung in der aktiven Zeit war aber auch ziemlich gering, muss ich sagen.

Relevanter Artikel, u.a. zum Thema “unverbindliche Meinungsbilder”. Die gibt es so nicht wirklich:

https://recht.stefanthoeni.ch/?p=59

Antrag abgelehnt