Bochum isch komm aus Dir, btw21 Grönemeyer

Recht nett, kann man sich anschauen.

Frage, nach dem Apell Grönemeyer’s, würde er die Piraten wählen wollen? Wollen die Piraten von solchen Leuten, wie Grönemeyer, gewählt werden?

Ich bin nicht sicher, was denkt ihr?

“youtu.be/6yaA7lIwU2E”

Nein. Er kann sich auch (noch) nicht so richtig für eine Partei oder Kandidaten entscheiden. Insgesamt lese ich aus der Untertitelung noch etwas heraus. Stichwort Menschlichkeit.

Sein Video soll auch nicht dazu motivieren, sich zu fragen, wen oder was man wählen soll, sondern es ist ihm ein wichtiges Anliegen, dass wir unser Wahlrecht nutzen und auch sinnvoll. Es ist natürlich viel einfacher irgendetwas zu wählen, wenn man nicht weiß, was man wählen soll. Aber immer noch besser, wählen zu gehen, als nicht zu wählen.

Hand aufs Herz, wäre es nicht an der Zeit, dass sich politisch etwas ändert?

Er hat sich nur für Klimapolitik entschieden.
Und die liefert weder CDU/CSU, SPD, noch FDP.

Sagt wer?
Baerbock kann doch auch nicht überzeugen. Insbesondere in der Finanzierungsfrage.

Welche Finanzierungsfrage für was?
Die der Kohle-, Auto-, Plastik-, Stahl-, Dünge-, Zementindustrie, Landwirtschaft oder die Schäden und fallende Aktienkurse oder welche?

Strom, Mobilät, Heizen, Bauen wird alles billiger und der Rindfleischburger bei McPomm ist auch teuer und ungesund.

@ThomasTew2
“Finanzierungsfrage” bitte erläutern, Danke.

Die Finanzierung dafür, regenerative Energie auszubauen. Die Leute mit dem Geld muss man überzeugen, damit sie darin investieren.

Versuche mal ein Industrieunternehmen, einen EFH-Besitzer, einen Mieter zu überzeugen, den Strom billiger zu beziehen.
Versuche mal einen Autohof zu überzeugen, den Strom für 15 Cent zu verkaufen, wenn er an der Raststätte 30 Cent kostet.

Über die CO2-Zertikate kann doch das öffentliche Netz beim Preis gar nicht mehr mithalten. Kohlestrom hat derzeit einen Aufschlag von 4,8 Cent, das Netzentgeld kostet nochmal 6,5 Cent.

@ThomasTew2

Stimmt nicht, sorry, viele, sehr viele, würden liebend gerne investieren, wenn die Sch… “Regelungen/Bestimmungen” nicht wären, die Investitionen verhindern.
Und die Verbotspartei “Grüne”, ob die die zwingend notwendigen Vereinfachung und Streichen von 10.000enden von Vorschriften hinbekommen werden?

Also da habe ich so meine Zweifel.

Ja es gibt fertige Lösungen für die Probleme, muss man das Rad nicht neu erfinden.

Aber es gibt in der Parteienlandschaft, es recht nicht bei Blau, Gelb, Schwarz, Rot oder Grün, keine Alternative z.Z. die das richtig umsetzen möchte.

Meine Hoffnung ist, das vielleicht die Piraten, da bereit sind über den Tellerrand zu schauen, aus dem Kästchen-Denken sich zu befreien, und endlich das, was über-überfällig ist anfangen umzusetzen.

Gebe zu, z.Z. nur ein feuchter Traum von mir.

Seit wann ist ein Problem, wenn etwas billiger ist. Da sehe ich kein Problem, eher eine Chance.

Seit wann produzieren Autohöfe soviel Strom, also mehr als sie selbst brauchen?

Natürlich kauft jeder, halbwegs vernünftige und rational denkende Mensch, da wo es günstiger ist.
Und verkauft, gilt auch für Sozialisten, wenn es um ihr eigenes Geld geht, da wo man den besten preis bekommt.
Die Rahmenbedingungen müssen nur so sein, dass das was am günstigsten ist, auch für die Umwelt auch am besten ist.

Mein Reden, weg mit Umlagen und Steuern, heute noch.

Der Punkt ist, dass der Autohof seine eigene PV-Freifläche hinstellt und selbst bezahlt, den Strom an die Autofahrer verkauft und damit ein Großteil des zusätzlichen E-Auto-Strombedarfs völlig am öffentlichen Netz und der Kohleindustrie vorbeigeht.

Dazu ist einzig notwendig, dass sie ein Windrad oder eine PV-Großanlage aufstellen dürfen.

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@GG79
verstehe nicht … bin blöd ich weiß… trotz hilf mir etwas zu verstehen, was genau Du verlangst?
Oder denkst, dass verboten soll?
Oder… ich verstehe deinen Text nicht.

Danke

Also ist das gut oder schlecht in Deiner Meinung.
Sollen wir mehr Autohöfe animieren, genau das zu tun,
oder ist das Teufelszeug was unbedingt verhindert werden soll,
und ganz klar das Klima zerstört.
Also wenn jeder Autohof hier auch noch selbst regenerativ Energie herstellt und noch so dreist ist einfach so an Bürger*innen zu verkaufen, und dann noch einfach für günstig so vielleicht 10 cent.

Ja natürlich sollten wir das tun, damit private Investoren dezentral den neuen Bedarf der E-Autos decken können. Gilt natürlich auch für Parkplätze Einkaufszentren usw.
Extern werden die meisten Ladungen in Autobahnnähe erfolgen und nicht an den geförderten Oligopol-Ladesäulen der Stromversorger.

Natürlich, das ist Markt und Mischkalkulation.
War schon immer so.
Da wo es günstige Energie gibt, wird auch Rast gemacht, gilt für jegliche Form der Gastronomie und des Shoppings.
Da muß nichts groß gefördert werden, da darf man nur nicht behindern.
Damit entfällt auch ein Großteil des Netzausbaus.

Aber im Augenblick werden die BMW-Mitarbeiter-Ladesäulen und die BMW-Werkstätten-Ladesäulen gefördert, die zufälligerweise immer belegt sind, das ist dann staatliche Versorgung. Der Aufbau eines Tankstellennetzes wird auch nicht gefördert.

Wenn man aber umgekehrt das öffentliche Netz subventioniert, indem man etwa den CO2-Preis zur Strompreissenkung verwendet, dann raubt man diesen Investitionen die Grundlage und wird wieder von den Energiekonzernen abhängig.

Günstig wird es, wenn man sich den Energie-Kraken entzieht.

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Bis dahin, konnte ich folgen, und stimme zu, ist eigentlich auch mein Reden.

Jetzt wird es tricky.
“subventioniert” das Wort in diesem Satz falsch, Subvention = Staatliches Geld
wenn überhaupt bezuschusst vielleicht.

Das Geld aus der CO2 Abgabe sollte für Filteranlagen, Maßnahmen zur CO2 Speicherung (z.B. mit Pflanzen), Maßnahmen zur CO2 Vermeidung usw. verwendet werden.
Nicht für den Strompreis selbst.

FossileEnergieAbgabe würde die Verbrennung von allen fossilen Energien betreffen, egal ob für die Bereitstellung von Strom, Wärme oder den mobilen Bereich genutzt wird.
Ja, d.h. auch “Benzin verfahren um die Zahlungen aus der ehemaligen EEG-Umlage zu finanzieren”
Das aber ist nur dem Umstand geschuldet, dass man die Menschen, die sich auf EEG Umlage und den Staat verlassen haben nicht im Regen stehen lassen darf. Könnte etwas ungemütlich werden.

Und wenn das Geld nicht von den (insbesondere nicht von besonders armen) Stromkunden kommt, dann muss es ja irgendwo her kommen. Deswegen besser von denjenigen nehmen, die fossile Energien verbrennen.
In der Hoffnung und Annahme, dass sie baldmöglichst damit aufhören, weil teuer.

Wenn Du nur ansatzweise verstehen würdest, was ich die ganze Zeit erzähle, wüsstest Du, dass alle vorgeschlagenen Maßnahmen nur genau darauf zielen, genau das zu erreichen.

Und dann ist unsere Zukunft nachhaltig und regenerativ, weil besser und billiger.

Nochmal Geld ist im Überfluß für Investitionen in reg. Energien vorhanden, man muss die Menschen einfach nur lassen zu investieren.

Die Absicht von Dir kann ich nachvollziehen, nur mit dem Zielen ist das nicht so einfach.

Es stellt sich stets die Frage, wie bekommt man mehr private Investitionen in Klimaschutz und da muß man ganz zielgerichtet vorgehen.

Eine starke Absenkung des Strompreisen führt eventuell zu mehr Wärmepumpen und Elektroautos, aber auch in weniger Investionen in energiesparsame Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Dämmung, Verbrauchsreduzierung etc.
Gleiches gilt für die Entfernungspauschale, die führt auch nicht zu weniger Verkehr.

Auch bei der EEG-Umlage ist es so, dass sie jetzt kontinuierlich fällt, in diesem Jahr werden nur 20 statt 25 Mrd. vor der Corona-Krise benötigt.
Es trägt auch nicht zum Klimaschutz bei, wenn man in Zukunft 5 Mrd und die nächsten Jahre 25 Mrd weniger in Klimaschutz investiert.

Die Kunst besteht doch darin, diejenigen zu fördern, die in Erneuerbare investieren, sich eine Wärmepumpe kaufen, in energiesparsame Geräte investieren, ihr Mobilitäts-, Ernährungsverhalten etc ändern.