Blocken bei Twitter stellt Diskriminierung dar

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Wir sind eine Partei, das bedeutet wir haben einen Standpunkt. Wir sind in keiner Weise verpflichtet andere Standpunkte zuzulassen.
Wir dürfen und müssen das Forum und die Facebook Seite moderieren.
Wenn jemand Meinungen vertritt, die unvereinbar mit unserem Standpunkt sind, dann brauchen wir das nicht zu dulden.
Menschen die elementare Umgangsformen nicht einhalten, rassistische, sexistische oder anderweitig inakzeptabele Nachrichten an Parteiaccounts schicken dürfen selbstverständlich geblockt werden.
Das ist sowohl mit der Meinungsfreiheit als auch mit Basisdemokratie vereinbar.

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Ich nehme die Veränderungen in der Gesellschaft und in dieser Partei durchaus wahr.

Weg vom Dialog, hin zur bedingungslosen Konfrontation.

Irgendwie kann ich gar nicht mehr erkennen, was Seehofer oder Trump denn falsch machen.

Natürlich kann man FFF radikalisieren, um etwas zu verändern.

Die Frage ist doch immer was bringt es den Menschen, wenn Huawei seinen eigenen Android-Clon benötigt?

Das sind dann immer Sätze, denen man zustimmen kann, insbesondere, wenn sie in folgendem Zusammenhang gebracht werden:

Das ist aber nicht Inhalt der Diskussion, sondern typisches politisches Ablenkungsmanöver, warum wir Gesichtserkennung brauchen, um die ständigen islamistischen Terroranschläge in Deutschland in den Griff zu bekommen.

Die überwiegende Mehrheit des “Blockens” besteht doch in persönlichen Befindlichkeiten und intolerantem Denken.
Die fortschreitende Intoleranz schlägt sich doch in realem politischen Verhalten nieder.
Wenn man noch nicht einmal Kritik zur Kenntnis nehmen, geschweige denn eine Diskussion führen kann, wie verhält man sich denn dann, wenn man Macht hat und wie verhält sich der Gegenüber?

Es ist doch nichts anderes als wir messen nicht mehr die Temperatur und den Meeresspiegelanstieg.
Wir blocken einfach diese Informationen.

Es ist auch wichtig, Wut, Frustration und Enttäuschung von Menschen entgegen nehmen zu können.
Viele Firmen sind heutzutage in der Lage dies zu handeln und sei es, dem Restaurantkritiker mitzuteilen, dass die kritisierten Speisen gar nicht auf der Speisekarte stehen.
Viele Politiker im Netz halt nicht.

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Meinungsfreiheit ist ein Schutzrecht, das der Staat seinen Bürgern garantiert.
Der Staat verzichtet darauf Meinungsäußerungen zu sanktionieren.
Sofern sie nicht die Würde des Menschen verletzen und solange es keine unrichtigen Tatsachenbehauptungen sind.
Es gilt nicht im Verhältnis
Chef - Mitarbeiter,
Vermieter - Mieter oder
Gastgeber - Gast.
Es gilt auch nicht für das Verhältnis Partei - Mitglied.

Thema dieses Threads ist das Blocken auf Twitter.

Das der Gesellschaftliche Diskurs problematischer geworden ist, da stimme ich dir zu, ist aber Off-Topic.

harter Tobak will ich meinen …
Da ich mich hier als einer geoutet habe, der durchaus Kommentare rechten Gedankenguts mit Blocken “ahndet”, willst du mir diesen Schuh anziehen?

Woher willst du sowas aus seinem Beitrag gelesen haben? Das ist doch ein Paradebeispiel für Verfolgungswahn qua persönliche Befindlichkeiten. xDDD Als würde GG79 die Position vertreten, dass man rechtes Gedankengut á la “Heil Hitler” und “Ausländer raus” nicht blocken dürfte…

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Wer sich auf Twitter nicht sämtliche Lebenszeit stehlen lassen will, für den ist Blocken alternativlos. Noch so ein Schlagwort :wink:

Einige setzen auf das Muten, sozusagen den Miniblock für Feiglinge, die sich nicht trauen, klare Kante zu zeigen.

Wobei es in diesem Thread eigentlich gar nicht um private Accounts ging.

Die Kunst der Deeskalation besteht darin, einfach darauf zu vertrauen, dass die Leser meinen Standpunkt aufgrund meiner Äußerungen kennen.
Mein Standpunkt zu “rechtem Gedankengut”, als auch “Führen eines innerparteilichen Diskurses” bedarf keiner Uminterpretation.

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Ja, ich kenne deinen Standpunkt, (glaube ich zumindest ;o ) das Thema Blocken hast du hier aber mit einer gewissen Vehenz verurteilt und in den zitierten Bereichen entsprechend verschubladet, das ich mich da schon (selbst) fragen muss, ob ich da in deinen Augen nach dem Outing in eine “deiner Schubladen” reingehöre oder nicht.

Das es bestimmte Gründe geben mag, das Werkzeug Blocking zu nutzen konnte ich aus deinen Beiträgen zumindest bisher nicht rauslesen …

Ich habe nicht etwas herausgelesen, sondern eine seiner Aussagen zitiert und eine (eigentlich fast schon rethorische ) Nachfrage gestellt …
Deinen Schuh zieh ich mir dafür aber definitiv nicht an

Das siehst Du richtig.
Ich kann nicht erkennen, warum es jenseits der gesetzlichen Regelungen Gründe geben mag.
Bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass man den gesetzlichen Rahmen selber ausschöpfen sollte.
Bei den eigenen Äußerungen ist es vernünftig, eigene, strengere Regeln anzuwenden.

Blocken ist ein Feature der amerikanischen Colt-Welt, mit der man glaubt, sich schützen zu können.

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Du kannst tun, was du willst, weil du ein freier Mensch bist. Aber solch ein Verhalten ist nicht sehr piratig und sollte nicht für uns als Partei im Allgemeinen gelten.

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Es hat NICHTS, NULL mit Meinungsfreiheit zu tun, wenn Rassisten, Nazis und andere “verwirrte” mich anpöbbeln wollen und ich sie dann NICHT blocke.
Niemand muss so tolerant sein Intoleranz zu akzeptieren!

Die Diskussion hier ist schon wieder so absurd, das es sich lohnt Popcorn zu holen.

Du liest schon manchmal den Eröffnungsbeitrag?
Es ist schlichtweg unwahr, dass jeder, der auf Twitter geblockt wird, ein Rassist, Nazi oder sonst “verwirrter” ist.
Nach Belieben jedermann zu blocken wird gerechtfertigt mit dem Hinweis, dass es Personen gibt, deren Äußerungen sich im strafrechtlich relevanten Bereich bewegen.
Auf dieser Diskussionsebene werden doch Gesetze und Regeln durchgesetzt, die dann auf die Allgemeinheit zielen.
Die Diskussion geht aber darüber, ab welchem Level Mitglieder der Piratenpartei es für angemessen halten, zu Blocken und wann man es sein lassen sollte.

Wieso kann eine solche Diskussion in einer Netzpartei aburd sein?

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Es wäre toll, wenn man auf Twitter seine Timeline umschalten könnte. Nur die geblockten Accounts ansehen. Sozusagen Horrormodus oder Gaffermodus wie bei einem Verkehrsunfall. :slight_smile:

Dabei habe ich noch gar nicht so viele Accs geblockt, vielleicht gerade mal 2000 bis 3000, das dürfte unterdurchschnittlich sein, aber still counting…

Natürlich kannst du jeden blocken, dessen Meinung du nicht teilst. Ist halt nicht piratig. Meinungsfreiheit gilt gerade für widerliche (und nicht strafrechtlich relevante) Meinungen, sonst ist sie nichts wert. Und welche Etiketten du für bestimmte Meinungen verteilst, sehen andere Leute vielleicht anders. Wer hat dann recht und was soll alles geblockt werden?
Du solltest eigentlich wissen, wie wichtig Meinungsfreiheit für die Piratenbewegung ist.

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Der Vergleich ist iwie …
Wenn ICH jemanden nicht lesen will, in meiner Timeline, als Mandatsträger der PIRATEN, dann zensiere ich den Menschen nicht, sondern ICH kann ihn einfahc nicht lesen - dieser MEnsch kann mich dann immer noch beschimpfen, kann bloss nicht mehr meine Timeline sehen - zumindest nicht mit seinem eigenen “Schimpfaccount”. Könnte ihn auch “muten” - hätte nahezu den gleichen Effekt: Ich sehe ihn immer noch nicht … okay, er könnt emeine Timeline mitlesen.

Aber BEIDES ist keine Zensur des Schimpfaccounts. Also sonst hätten wir hier eben mal eine neue Definition von Zensur :wink:

Schrieb ich nicht. Nochmal lesen bitte.

Da müsste man wissen, was du mit anpöbeln meinst. Beleidigungen sind strafbar, aber wahrscheinlich fasst du den Begriff weiter. Und da gilt, was ich schrieb. Deine Etiketten müssen nicht von allen geteilt werden.

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schrieb hier wer? besonders den Teil: “dessen Meinung du nicht teilst”

definiert wer? Du?

Meinungsfreiheit heißt: Das jeder die Möglichkeit hat, seine Meinung (solange im rechtlichen Rahmen) zu schreiben.
Meinungsfreiheit heißt nicht: Leseverpflichtung für JEDEN, diesen Müll dann auch zu lesen …

O Mann, *Herr … *Hirn …
*manchmal überleg ich mir echt hier das ach so unpiratige Instrument des muten zu benutzen …
*geht grummelnd ab …

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Alles eine Frage der Deeskalierung.
Ob es sinnvoll ist Menschen offensichtlich auszugrenzen, die eh schon aufgrund ihrer Meinung überall ausgegrenzt werden, sei mal dahingestellt.
Das Blocken wird auch keine Verhaltensänderung auf der anderen Seite erreichen, sondern wird nur die Bestätigung sein, daß die, die ausgrenzen, scheinbar keine Argumente haben.
Nein, man muß keinen Text zu Ende lesen und es ist auch nicht nötig.
So manchen Zeitungsartikel beende ich auch sofort beim Lesen, wenn Kosten-Nutzen in keinem Verhältnis stehen.

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In Deutschland blockieren auch Minister, Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete usw, aller Parteien. Niemand verbietet ihnen das. Wieso sollte ein Urteil eines amerikanischen Gerichts, deren Präsidenten betreffend, hier irgendeine Gültigkeit haben?

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