Bitte um Löschung des Artikels zu Bremen von der Bundeswebseite

Tags: #<Tag:0x00007f1321f64448>

Wie wäre es denn mit beim Thema bleiben und gestellte Fragen beantworten?
Ist das out?

6 Likes

Welche Relevanz soll das haben?
Welche Partei wäre wohl Hansi Hinterseer? Und wenn ja, wie viele?

4 Likes

Wie ist es denn mit der Frage, was das #aas nun eigentlich sein soll? Kommt da noch was?

Werde deine Gegenfrage beantworten aber darum bitten dann auch Antworten auf meine Fragen zu bekommen.

Wenn die Taz eine Partei wäre, was sie nicht ist aber dazu später mehr, wäre sie selbstverständlich Die Grünen. Als Idealisten gestartet aber inzwischen ein millionenschweres Unternehmen. Ein Unternehmen dem egal sein kann ob die Klicks jetzt von Unterstützern der eigenen Ideologie kommen oder es sich um Menschen handelt die sich über einen Beitrag aufregen. Der Effekt des Klicks ist der gleiche. Die taz ist aber keine Partei daher kann sie es sich in der Berichterstattung auch leisten politisch aufgeladene Terminologie zu verwenden ohne befürchten zu müssen dadurch wesentliche Einschnitte hinnehmen zu müssen. Im Zweifel sorgt es sogar dafür die Leserschaft weiter zu streuen.

DIe Piratenpartei hingehen ist eine politische Partei allein dadurch sind die Anforderungen an politische Kommunikation schon sehr viel höher als für jedliche Zeitung egal wie links du sie persönlich einschätzen würdest. Wenn wir Wörter wie “Asylmissbrauch” und “Asylbetrug” verwenden hat das ein ganz anderes Gewicht als wenn irgendeine Zeitung das tut. WIr befinden uns in einem dauerhaften Prozess des politischen Marketings. Das bedeutet das wir neben der Nachricht auch immer eine politische Botschaft in unseren Beiträgen transportieren. In der Folge können alle Zeitungen und TV Berichte bundesweit in diesen Worten sprechen in dem Moment wo Politiker das tun ist es ausserdem ein politisches Signal.

Das ganze wiegt natürlich noch schwerer in der Piratenpartei da wir ein sehr deutliches Programm in den Punkten Asyl und Migration haben. Wie im Anfangspost geschildert setzen wir uns für ALLE ein die in Deutschland Schutz suchen unabhängig davon ob ihr anliegen anerkant ist oder nicht. Ausserdem stellen wir uns gegen jede Form der Ausgrenzung und Diskriminierung. Diese Positionen sind unvereinbar mit der im Artikel bezogenen Position und auch unvereinbar mit der Position der AfD welche dort ja eingenommen wurde.

9 Likes

Liebe Ysann,

meine wertung ergibt sich aus mehreren Punkten:

  1. Es sind Scheinfragen. pr02 hat sich schon oftmals als jemand erwiesen, der sich Diskussionen offen gegenüber zu geben scheint, aber im Laufe der “Diskussion” keinerlei tiefgründigere Reaktion auf Inhalte des Gegenübers gab. Lily und Carsten können auf alle seine Fragen auch mit Strophen aus Hänschen-Klein antworten, es wird genau dasselbe bewirken als eine zeitaufwendigere echte Antwort. pr02 zeigte bereits während der Vorstandszeit von Sekor, dass er keinerlei Argument zugänglich ist und stattdessen penetrant nervt um so durch Ermüdung zum Ziel zu gelangen.
    Die Art der Argumentation, gefolgt von irgendwelchen scheinbar entlarvenden Fragen, ist jedem bekannt, der die Mumble-Sitzungen damals verfolgen konnte.
  2. Die Diskussion um den Beitrag gibt es schon. Piratenpartei sieht ‘möglichen massenhaften Asylmissbrauch’ . Somit handelt es sich hier auch um einen sogenannten “Crosspost”. Bei IT-affinen Personen, die durchaus bei vielen Beiträgen in diesem Form bereits mit schrieben, ist es nicht sehr glaubhaft, wenn diese behaupten, dies nicht gesehen zu haben. Daher ergibt sich auch hier folgenden Schluss: Es geht hier nicht um eine inhaltliche Diskussion. Denn diese wurde bereits im anderen Beitrag geführt. Im Gegenteil zeigt es deutlich, dass die Inhalte dem Poster pr02 in Wirklichkeit egal sind.
  3. Die Fragen sind höchstgradig manipulativ formuliert; Sie unterstellen dem Autor eine Nähe zur AfD, dadurch, dass hier eine Abgrenzung gezogen wird. Auch daher ist der Post als Eingangspost kein Auftakt zu einer sachlichen inhaltsbezogenen Diskussion, sondern verdeckter Angriff auf den Autor. Zudem ist es ein plumper Versuch den möglichen späteren Stigmatisierung: Würde der BuVo nun der “Bitte” nachkommen, könnte die in dem Beitrag gebrachte Unterstellung AfD-Nähe quasi als “vom BuVo bestätigt” angesehen und im späteren Diskussionen penetrant aus dem Kontext gerissen zitiert werden. Unabhängig von dem was der BuVo tut -und es ist bekannt, dass ich nicht auf der Seite des Buvos bin- empfinde ich bereits ein solchen Versuch der Manipulation als bewusst parteischädigend in dem Sinne, dass hier bewusst jeder Versuch, wieder zu einem kollegialen und kollektiven Miteinander zu kommen, nämlich als Ehrenamtliche, die trotz unterschiedlicher Individualität zusammen an einen Stang ziehen, unterminiert wird.
  4. In den vergangenen Wochen kam es von einer sehr deutlich erkennbaren Gruppe an Personen immer wieder zu Angriffen auf Lily und Thomas. Diese Gruppe handelt und agiert inzwischen auf eine Art und Weise, die in einem Unternehmen als Mobbing bezeichnet werden würde. Einigen der Personen in dieser Gruppe ist dies wahrscheinlich nicht bewusst; möglicherweise sehen sie sich selbst als Opfer, möglicherweise sehen sie sich als diejenigen, die sich selbst dazu berufen sehen, die Partei gegen eine gewählte PolGF zu verteidigen.

Wie man an verschiedenen Stellen nachlesen kann, hab ich den BuVo für sein Vorgehen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit sehr deutlich kritisiert und auch angegriffen. Hier wurden krasse Fehler und Fails gemacht. Insbesondere in Bezug auf den Umgang mit Ehrenamtlichen. Mit verdienten Leuten, die ihren Arsch aufgerissen haben für die Partei. Diese wurden angegriffen. Es kam zu einer Eskalation. Und diese dauert an.

Aber all dies rechtfertigt keinesfalls, dass hier mit solchen Methoden “reagiert” wird. Unterschiedliche Meinungen, wie man die Öffentlichkeitsarbeit handhabt, haben hier Menschen -beider Seiten- dazu gebracht, gegeneinander auf ehrverletzenderweise einzudreschen. Sich mit den jeweiligen Freudeskreises abzusprechen um die jeweils andere Gruppe möglichst hart persönlich zu verletzen.
Das was hier passiert hat nichts mit links oder rechts zu tun. Es hat auch nichts mit dem zu tun, was Piraten als Ziele und Visionen haben. Und es ist meilenweit entfernt von unseren idealen.
Als jemand, der fast ein Jahr mit den meisten der Beteiligten zusammenarbeitete, um zusammen für die Piraten was zu wuppen, bin ich beschämt über das hier an den Tag gelegte asoziale, ja ekelhafte Verhalten.

Wolltest du diese Antwort von mir hören? Ich fürchte nicht.

Für mich ist das Thema damit erledigt. Und damit meine ich nicht den vorgeblichen Inhalt dieses Threads.

10 Likes

Vielen Dank. Damit entlastest Du die Leser dieses Threads.

2 Likes

Vielen Dank! Sehr treffend zusammengefasst. Danke dafür.

2 Likes

Wenn gewählte Organe aufhören sachlich und inhaltlich auf Fragen zu antworten, ja stattdessen auf Zynismus ausweichen, hat die gesamte Veranstaltung keinen Sinn mehr.

Die Basis wird immer auch querulant, anstrengend oder manipulativ sein. Das ändert sich nur, indem man sie ernst nimmt und trotzdem sinnvoll einbindet. Das ändert man nicht, indem man Distanz schafft, nicht nachvollziehbare Regeln und Hürden einführt und auch den berechtigten Teil der Kritik abtut und ausklammert.

Ihr redet immer recht höflich miteinander, selten fallen Kraftausdrücke. Das ist nicht nur ein Vorteil. Es wäre manchmal auch besser Konflikte werden tatsächlich ausgetragen, weil auch dann wieder Sachlichkeit möglich wird.

Mit der aktuellen Strategie wird ein Sachzwang zu einer Personalfrage und das ist weder nötig, noch schlau, noch zielführend. Übrigens schon gar nicht, wenn die Partei sich nach der letzten Wahl eh in einem Stimmungstief befindet. Das ist der schlechtestmögliche Zeitpunkt, um jetzt mal hart durchzugreifen. Mal ganz abgesehen davon, dass hart durchgreifen im Instrumentarium der Piraten eigentlich überhaupt gar keinen Platz hat.

Ihr seid eigentlich alle gescheiter und schafft es trotzdem nicht anständig miteinander zu reden, anstatt nur höflich. Der ist sehr erschreckend.

my2cents

7 Likes

Ich sage dazu nur das: Jeder, der sich Pirat nennen möchte, hat die verdammte Pflicht, die Werte unserer Satzung und des aktuellen Parteiprogramms zu vertreten. Immer und überall. Er kann ja darüber denken, was und wie er will, aber sobald er sich ALS PIRAT äussert, hat das im Einklang mit unseren jeweils von der Basis beschlossenen Positionen zu geschehen. Vor allem haben dem Programm widersprechende Artikel nichts auf der Bundesseite zu suchen.
Und noch was: Kritische Fragen sind keine Scheinfragen. Es ist absolut legitim und auch wichtig, daß die Transparenz in unserer Arbeit gewahrt bleibt. Und wenn da was unklar ist, wird gefragt und das ist gut so.

7 Likes

Was die Satzung betrifft, hast du recht. Was das Programm angeht nicht. Letzteres ist kein Dogma und es muss gerade als Pirat möglich sein, dieses zu kritisieren. Wie sollten wir unser Programm sonst weiterentwickeln, wenn jede Kritik am Bestehenden untersagt ist.

3 Likes

Ich glaube nicht, dass ein Artikel auf der Bundeswebsite der beste Weg ist, “das Programm zu kritisieren”. Insbesondere dann nicht, wenn der Artikel das gar nicht tut.

11 Likes

Dann schreib entsprechende Anträge und wenn die Basis ihnen zustimmt, ist alles prima. So lang das aber nicht passiert ist, ist es nicht Parteiposition. Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen.

8 Likes

Und was zur Hölle ist eigentlich an meiner Nachfrage nach entsprechenden Links zu einer Behauptung so dramatisch, daß hier gleich wieder einige losstürzen und diese simple Frage melden?

2 Likes

Da dran ist nichts dramatisch, es ist nu der falsche Thread

2 Likes

Ich empfinde diesen Artikel als absolut populistisch. Ich weiss auch nich ob die CSU Mitarbeiterin, die diese Unregelmäßigkeiten publik machte wirklich eine Whistleblowerin ist, oder wollte sie sich nur wichtig machen? Ist an diesen Vorwürfen überhaupt etwas dran oder werden sie nur hochgepusht, weil es gut in die Stimmung passt und man damit Ankerzentren und den Umbau der BAMF rechtfertigen kann? Das in der BAMF etwas nicht korrekt läuft wissen wir seit Jahren. Unzählige negativ beschiedenen Asylverfahren werden von Gerichten revidiert. An der BAMF kann man viel kritisieren. Willkür herrscht dort seit Jahren. Ich hätte mir einen besser recherchierten objektiveren Artikel gewünscht. Dieser Artikel ist mir zu oberflächlich und wird unserem Programm nicht gerecht. So löst man keine Probleme! Man schafft nur neue.

9 Likes