BGE - Linkes Almosen oder Investment für den Erfolg?

Wenn ich mir jetzt mal so die Linken (Nicht nur Linkspartei, allgemein) angucke dann wird da ganz viel Soziales KlimBim gefordert. So nach dem Motto ihr seid so arme Opfer des Kapitalistischen Systems, wählt uns und dann tun wir euch etwas mehr Geld geben. Etwas mehr Rente, Stütze, BGE Whatever damit es euch ärmsten so benachteiligten Menschen endlich nicht mehr so schlecht geht…

Damit der Linke Gutmensch sich inszenieren kann brauchts halt immer so ein armes Opfer. Nur wer will denn bitteschön gerne ein armes Opfer sein das einen guten Linken kümmerer braucht um zu überleben ?

Die meisten Wähler vermutlich nicht, die wählen keine Linken Gutmensch Parteien. Siehe Bundestagswahl.

Mal so Nachgedacht, da muss man das eben anders anpacken. BGE und Soziales eben nicht die milde Gabe für das Arme Opfer. Sondern im Gegenteil, Starthilfe in ein besseres, erfolgreiches Innovaties Leben. Dank BGE kann jeder ein StarUP gründen, unternehmerisch tätig sein oder auf dem Weg zum Erfolg mal ganz was neues ausprobieren. Persönliche Weiterentwicklung und Freiheit ermöglichen auf dem Weg der Selbstentfaltung. Ja, ich denke damit würden dann mehr Menschen angesprochen, viel mehr Menschen. Die Linken/Sozial eingestellten Menschen brauchen deshalb dringend die geistig moralische Wende ! Damit nicht das arme Opfer im Mittelpunkt steht, sondern der aufstrebende Mensch !

Wie seht ihr das ?

@Susanne

Ich möchte auch ein Teil Deines

“StarUps” sein.

We gonna meet us at the stars.

Nur Spass, sorry.

Abgesehen von Deinem Linke-- bzw. Sozialstaat-Bashing würde ich dir zustimmen.
Auch ich verstehe das BGE nicht als Sozialhilfe sondern als eine Art Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben. Ob das nun ein besseres, erfolgreiches oder innovatives Leben wird, sollte die Person, die es lebt für sich alleine entscheiden.
Wie gesagt, in der Sache sind wir nah beieinander.

John Maynard Keynes. Nachfragestabilisierung zum Erhalt des Wirtschaftskreislaufs.

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Mmmhhh?

Das hört sich alles ziemlich höhnisch an. Gerhard Schröder hat in Europa
den größen Arbeitsmarkt von Niedrigverdienern ermöglicht. Und es geht gerade
den Linken darum, diesen Prekär-Markt wieder strukturell abzuschaffen.

Da ist nichts mit “Opfer” und “Arm”. Es geht um strukturelle Änderungen
für mehr Menschenwürde.

Haha, nee, nee.

Die Linkspartei ist eingebrochen, weil es da Ungereimtheiten gibt, die der Wähler
(nachvollziehbar) nicht ungestraft lässt:

  • Janine Wissler hat bei Maischberger ihre Lenninistisch-Marxistischen Enteignungsleitsätze nicht als “Jugendsünde” dementiert, sondern stattdessen
    einfach so stehen lassen.
  • Abstimmung der Linkspartei im Bundestag zum Zurückholen der Helfer: Die
    Linkspartei stimmte dagegen.
  • Außenpolitische Positionen der Linkspartei: Austritt aus oder Abschaffung
    der NATO.

Katja Kipping tritt schon seit 20 Jahren für ein BGE ein, das Menschen genau dazu motivieren soll, das eigene Leben verantwortungsvoll selbst in die Hand zu nehmen.

Also: Dein gesamtes Posting ist inhaltlich ziemlich “querstehend”.

Eher eine Neoliberal ideologisierte Interpretation des BGE. BGE weil es gut für Egoismus, Unternehmerischen Profit und Freiheit des einzelnen ist ohne das Soziales oder Menschenwürde eine Rolle spielt. Einige Neoliberale BGE Anhänger argumentieren tatsächlich genau so.

Naja, vielleicht etwas “neoliberal”.

Aber das Wahre daran ist ja: Erst das BGE ermöglicht vielen Menschen
am unteren sozialen Rand überhaupt, einen Unternehmergeist zu
entwickeln, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und aus eigener
Motivation zu handeln.

Also genau das wollen wir ja - und das würde die Gesellschaft dann
in Richtung “mehr Innovation” wandeln. Echte Motivation funktioniert
nur über Freiheit - und das BGE steht genau für diese Freiheit.

Nebenbei räumt so das BGE viele andere Probleme (Menschenwürde,
Bürokratie usw.) ab - ist aber natürlich kein Allheilmittel für Alles.

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