Benötigt die PP einen eigenen PShop

Mal als Hintergrund Info - wir reden hier über die A0 Plakate. Alle anderen Plakate sind nach meinen Infos pünktlich angekommen. Da gibt es sogar einen tollen Tweet von Michael Knödler zu wo er sich bedankt das die Plakate noch nie so früh kamen. Pauschale Vorwürfe sind nicht gut und helfen nicht weiter. Das Krisenmanagement ist ein Problem und es mir auch nicht neu, aber ihr verbreitet hier fröhlich Eure Wut statt mal zu sagen wie mein es besser machen kann. Da ich oben mit Namen genannt bin kann man sehen das ich mir unendlich viel Mühe gebe die Probleme zu lösen. Auch an Martin den 1 V aus Bayern gibt es ein ewig langen Brief! zum Thema PShop. Ja es ist tatsächlich ein Brief, weil ich irgend etwas antworten wollte und nur auf der Zugfahrt nach Nürnberg zum BPT und bei der Arbeit etwas Zeit hatte den zu schreiben. Wenn ihr Euren letzten super aktiven Mitgliederverwalter verlieren wollt macht einfach noch etwas so weiter. Ich werde dann ohne Reue gehen und nie wieder zurück blicken. Dann wird es im Krisenfall auch keine Nachricht mehr und niemanden der am Pfingstmontag, wenn ich in Dresden bin eine Nachricht, Info und Problemlösung geben. Die gab es da tatsächlich in weniger als 30 Minuten. Auch mit Gordons Hilfe

ich habe hier auf Wunsch Fakten beschrieben, die ich alle belegen kann. Ich habe nichts behauptet, was nicht stimmt. Was ist daran “pauschal”? Unser Wahlkampf stand auf der Kippe, das war parteischädigend. Und “fröhlich” verbreite ich meine Wut schon mal gar nicht, ich halte sie allerdings auch nicht geheim. Wir sind offensichtlich vom Pshop angelogen worden, mit der Behauptung, die Plakate kämen “nächste Woche”. Da hatte der offensichtlich noch nicht mal bei der Druckerei angerufen, sonst hätte er ja wohl früher gemerkt, dass die nicht im Druck waren. Da fragen wir uns, wann hatte der die überhaupt bestellt? Er müsste ja eine Bestellbestätigung haben, kurz nach 02.03.

Wirfst du uns jetzt ernsthaft vor, dass wir diesen Vorfall nicht vertuschen wollen?

Wie soll ich das verstehen?? Ist das also nicht so schlimm, wenn ein paar KVs ihre Plakate nicht bekommen? Sollen wir uns nicht so haben, dann halt an einigen Orten kein Wahlkampf oder wie???

Und ich bin für die Freigabe von Druckvorlagen, das habe ich schon im Januar gefordert. Wenn wir die bekommen hätten, wäre dieses Desaster nicht passiert. Dann hätten wir unsere Plakate gerade selbst bestellt (und auch dir einige Mühe erspart) Dass die Druckvorlagen auf einmal proprietär waren, widerspricht unserem Grundsatzprogramm: https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Freies_Kopieren_und_freie_Nutzung

Und zum Thema “unendlich viel Mühe”, willst Du jetzt aufrechnen? Es war durchaus auch sehr viel Mühe, Ersatzplakate zu besorgen, Orga, Autofahren, ganz abgesehen von unseren Nerven und dem Gefühl, verarscht zu werden

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PShop aktuel verhandelt Konditionen und kauft danach tatsächlich selbst ein bzw. wickelt die Bestellungen selbst ab. Zentraleinkauf in dem von mir gemeinten Sinn war zwar auch das verhandeln, aber dann nur die Weitergabe der Konditionen an die Gliederungen, die dann selbst beschaffen. Max. bei Give-Aways würde mit einem Dienstleister auch eine Vorratsmenge verhandelt, der Shop selbst würde aber über Dritte abgewickelt.

Ja, PShop ist so gesehen auch ein Zentraleinkauf, aber es hackt halt immer wieder mal. Und die Konditionsverhandlung kann halt auch massiv auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

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Ja, die A1 Hohlkammer kamen sogar eine Woche früher als von Gordon geplant / gedacht bei den Gliederungen an.
Aber,
ad1 Gordon hat das durch telefonische Info durch mich erfahren
ad2 die Empfänger wussten bis zu dem Zeitpunkt nicht, das die direkt von der Druckerei kommen
ad3 ohne Lieferavis und
ad4 per Spedition auf Palette
Auch auf meine Bitte hin, den Gliederungen doch dieses mit zu teilen ging vom Shop keine Info raus. viele Gliederungen waren weder auf Anlieferung via Palette eingestellt und erstrecht nicht darauf, das sie nicht wissen, wann die Ware kommt. Ich will garnicht wissen, wieviele Probleme das bereitet hat.

Von Wut habe ich hier bisher noch in keinem Thread gelesen.
Aber, zum Thema “wie man es besser machen kann”.
Wenn mensch mitbekommt, das es Verzögerungen gibt (und das wurde sehr früh bekannt, weil ich, wie auch schon im BY-LTW sehr regelmässig kommuniziert habe) dann reicht es nicht aus, Versprechungen des eigenen Lieferanten gutgläubig weiter zu geben, beim ersten Mal vielleicht noch, ja. aber spätestens beim zweiten gerissenen Termin rufe ich meinen Lieferanten zum genannten Termin an und frage nach, ob das geklappt hat, ob die Ware jetzt raus ist. Passiert ist, das hier wieder gutgläubig gewartet wurde, bis die eigenen Kunden, sprich die Gliederungen sich melden, das noch immer nichts reingekomen ist. Zeitunterschied pro zugesagtem Termin bei 3-5 Tagen. Und, das ich die Kunden dann auch selber auf dem Laufenden halten muss, setze ich hier einfach mal vorraus.

Gut, das du den selber ansprichst, der liegt mir tatsächlich schon länger im Magen …
Da es eine “private Korrespondenz” ist gehe ich aber nicht näher drauf ein, besser so …
nur soviel, gerichtet war meine Mail an den gesamten BuVo, wen immer ich darauf ansprach, der kannte sie nicht.

Ist das deine gefühlt letzte Möglichkeit für den Shop in die Presche zu springen? In dem du dich selbst in Frage stellst?
Ich hatte die letzten 3 Wahlkämpfe die gleiche charmante Rolle, das ich dem LV BY gegenüber zum einen verantwortlich war, das das bestellte Material rechtzeitig kommt und zum Anderen mich trotz allen Beschwerden dafür eingesetzt habe, das die Zusammenarbeit mit dem Shop weitergeht. Ich bekam (im Unterschied zu dir) meine Kloppe dafür, durfte mich verantworten, das ich mir gegebene Zusagen an meine Wahlkämpfer weiter gegeben habe und die dann nicht gehalten wurden, schuld war da erstmal ich, dich hat da bisher noch keiner für verantwortlich gemacht.
Ich will jetzt hier auch garnicht näher auf deine

eingehen, aber Petra, das ist unser Job, für den wir nicht nur gewählt wurden, sondern für den wir uns als Vorstände freiwillig gemeldet haben.

und, zum Ende nur nochmal zu kurz zu dem angefragten

Auch wir haben unsere “A0 Hohlkammer-Sammelbestellung für ganz Bayern” storniert, (auch an jenem Wochenende12./13.4.) wir haben die bestellten 2400 Plakate dann kurzfristig selber drucken lassen, statt der ursprünglich gewünschten 6 Motive auf 3 reduziert, haben die Ware dann an Gründonnerstag, 18.4. bei uns gehabt und haben die insgesamt 6 Paletten dann innerhalb von 30 Stunden in 2 Touren über ganz Bayern verteilt. Hätten wir gewusst, das auch in Hessen noch A0 Hohlkammer bestellt und storniert wurden, hätten wir für die gleich mit bestellt und dennen auch noch an Gründonnerstag/Karfreitag geliefert. Gordon wusste, das wir selber bestellen, wir nicht, das Hessen ebenfalls storniert hat…

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Ich verarsche Euch sicher nicht und fühle mich gerade sehr bestätigt zu gehen. Es macht mir diesen Schritt viel leichter. Vielen Dank. Übrigens nicht nur an Dich

Ich lese nicht mehr weiter sondern ich werde gehen und wünsche Euch noch ganz viel Erfolg. Es wird so sicher keiner sein. Ich habe Dich bei dem Brief gefragt ob Du noch Antwort von anderen im BuVo haben willst. Keine Antwort. Tschüss Leute und alles Gute

Aha, eigentlich das gleiche, iwie hakts immer …
Ja, dann kanns weg. Richtig.

Aber ich finde auch, so ein PShop, der den Parteiauftritt etwas harmonisiert und unverwechselbar macht, wird bei einer Kleinstpartei wie PIRATEN eh überschätzt.
Weil, das klein klein ist das wichtige.

So wie es aussieht, kann die Lagerhaltung definitiv weg und wir sollten den PShop auf das Aushandeln von guten Konditionen für “just in time” Bestellungen reduzieren, die dann unmittelbar durch die Gliederungen bzw. Einzelpersonen getätigt werden können.

Ich erspare mir wie Du Dir das vorstellst …

Wie Person X für die Partei durch Menge Konditionen heraushilen soll und dann hoffen muss, das die Mengen erreicht werden … und wenn nicht… ja, was dann eigentlich???

Aha.

Ich stelle mir das prinzipiell ganz genau so vor:

Wir können die jährliche Menge der vergangenen Bestellungen in der gesamten Partei, auch bei externen Shops, ermitteln und dann einen sinnvollen Vorschlag ausrechnen, den wir den Dienstleistern als Mindestabgabemenge für sinnvolles Zeug vorschlagen.

Was passiert, wenn wir diese Mindesmenge nicht einhalten, ist dann Frage der Verhandlungen, kA was da so üblich ist. Aber ich vermute, dass potentiell eine Verfehlung der Mindestmenge der Partei günstiger käme, als diese €36k jährliche Mietkosten und die gesparten Nerven der Plakatierer u.ä.

Das ist eines dieser Probleme.

Aber fehlende Informationen werden hier zwar aufgeworfen, aber von den Leuten, die es wissen könnten nicht beantwortet. So bleibt die Motivation von dem Initator dieses Threads weiterhin unklar und wirtschaftszahlen der vergangenen Monate im Bezug auf die Auswirkung auf die Parteienfinanzierung im Raum stehen gelassen.

Hier wird irgendetwas fabulisiert von Zentraleinkaufn und Fanshop und weis snicht mal wie heute der PShop agiert - okay, der PShop - und das Feedback habe ich mehrfach persönlich gegeben und Unterstützung angeboten - ist nun sicher nicht das Musterbeispiel an Transparenz und Kommunikationsfreudigkeit … treu dem Motto: “Am ende ist immer alles gut gegangen”

Also auch wieder nur ein Thread der durch Einzelinteressen getrieben wird.
Am Ende des Threads konnten wieder Menschen ihren Frust über den PShop los werden.

Nur, wenn dieser thread (wie wahrscheinlich viele vor ihm) folgenlos bleibt.

Im Lichte dessen, dass die Partei mittlerweile winzig ist und die jährlichen €36k Mietkosten viel besser investiert werden könnten, dass anscheinend das Sortiment nicht besonders aufregend ist, dass Bestellungen und die Organisation des PShops seit Jahren nicht einwandfrei zu laufen scheinen und nicht zuletzt im Lichte dessen, dass sich Piratengliederungen anscheinend problemlos mit externen Dienstleistern versorgen können, finde ich die Zweifel an der Sinnhaftigkeit des PShops angemessen.

Nun bin ich kein Geschäftsmann und habe entsprechend keine Ahnung von der Materie der Konditionsverhandlungen, somit wäre für mich die einfachste Lösung den PShop abzuschaffen. Aber wenn es notwendig ist, würde ich mich darüber informieren und zunächst die Gesamtheit der Gliederungsbestellungen der letzten Jahre erforschen und analysieren, um eine Lösung gemäß Murgpirats Vorschlag zu finden. Denn die Verhandlung von guten Konditionen macht, wie er erwähnte, auf mehreren Ebenen Sinn. Den PShop in der derzeitigen Form weiterzuführen, nicht.

Das geht doch relativ einfach.
So gut wie jeder Plakateanbieter hat Staffelpreise.

Wievel, kostent die Menge X, Y, Z bei beliebiger Aufteilung auf 3 Motive im Format A0?
Wievel, kostent die Menge X, Y, Z bei beliebiger Aufteilung auf 3 Motive im Format A1?

Die Gliederungen brauchen dann noch nicht mal das Motiv kennen, können bestellen und den Betrag für die geringste Menge überweisen.
Wird eine höhere Stückzahl erreicht, gibt es entsprechend Erstattungen.
Kennt man die bezahlte Gesamtmenge wird endgültig verhandelt und bestellt.

Das eigentliche Problem scheint aber zu sein, daß wir uns einen Fanartikel-Shop leisten und eine hohe Geschäftsausstattung-Leasing/Miete bezahlen, deren Verluste durch Aufschläge bei der Plakatbestellung mutmaßlich quersubventioniert werden.
Ich kann nicht erkennen, welche Umsätze durch die Leasing/Miete-Zahlungen generiert werden können.

Gründe eine SG Sammelbestellungen und lasse die mal konkret Vorschläge machen, wie sie sich in Zukunft die Organisation von Sammelbestellungen vorstellen. Ganz transparent.
Lieferant A folgende Konditionen,
Lieferant B …

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Okay, sagen wir mal so:

Ich habe weniger Ahnung, wie wir diese äußerst ineffiziente Struktur abschaffen können, als Ahnung über die Beschaffung guter Kaufkonditionen.

Das Hauptproblem dürften die eingegangen vertraglichen Bindungen sein und der Abverkauf des Warenlagers.
Ein Geschäftsmodell ist immer problematisch, wenn das Geschäft sich nicht selbst trägt und auf die Parteienfinanzierung verwiesen wird.
Dass lässt von Anfang an schon erahnen, dass ein Teil oder mehr als der zusätzliche Betrag der Partf, vom PShop dann selbst wieder vernichtet wird.

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Haben wir denn irgendwo Infos dazu?

Das Problem ist, dass als der Shop eingeführt wurde, der Umsatz für die Parteienfinanzierung entscheidend war. Dann hat “Die Partei” zum Umsatz generieren Geld verkauft und das Gesetz wurde geändert. Jetzt zählt nur noch der Gewinn für die Parteienfinanzierung.

Wenn der Shop Gewinn generieren soll, also Kosten decken muss, dann muss er alles teurer verkaufen, als es bei einer direkten Bestellung beim Hersteller wäre.

So übersichtlich ist das ganze Problem.

Die Anderen hier geschilderten Probleme mit Lieferschwierigkeiten etc. sind im Rahmen von Beschaffungen “normal”. Verzögerungen, falsche Adressen, Lieferanten die Zusagen nicht einhalten … Das hätte jede Gliederung für sich, wenn der PShop nicht auch diese Probleme zentral sammeln würde.
Nur richtet sich jetzt die Wut auf den PShop statt auf die Lieferanten.

wir haben früher schon selbst bestellt und direkt mit den Lieferanten verhandelt. Vor zwei Jahren drohte bei unserm OB-Wahlkampf auch schon mal das Problem, dass eine Druckerei beinahe Plakate nicht rechtzeitig geliefert hätte. Ich habe in diesem Fall jeden Tag angerufen und Druck gemacht, und siehe da, es hat dann doch geklappt. Wenn zwischen mir und der Druckerei noch eine Instanz ist, die nichts macht, sind wir aufgeschmissen. Und da richtet sich der Ärger zu Recht gegen den Shop und nicht gegen den Lieferanten. Denn der Shop hat seinen Job nicht gemacht, nämlich anrufen, nachhaken, kommunizieren. Und hat uns dann auch noch angelogen.

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Vertragsangelegenheiten die vom Bundesvorstand als Datenschutzwürdig einstuft sind werden nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Ähm, eine Offenlegung der Verträge sollte man aber in Zukunft bei Verhandlungen festschreiben. Denn das ist ja auch eine unserer zentralen Forderungen, wenn es um die Offenlegung von Verträgen der öffentlichen Hand geht.

Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich ganze Verträge veröffentliche, oder Vertragsdetails. Vertragsdetails wie Kosten Laufzeiten und Bedingungen sind doch nur datenschutzwürdig, wenn sie in den Verträgen als geheim eingestuft werden. Und wenn das der Fall ist, würde ich ganz gerne wissen, wer das verhandelt und beschlossen hat.

Gruß
Andi

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