Benötigt die PP einen eigenen PShop

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Wenn es überhaupt zu irgendeinem Ergebnis gekommen ist… :grimacing:

Das wäre dann das mit dem Unterschied…:nerd_face:

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Zurück zum Ursprungsthema:
Brauchen wir einen PShop? Ich meine: JA

Wenn die aktuellen Querelen durchgestanden sind, sollte sich der PShop drastisch verkleinern, vor allem keine Plakate mehr anbieten. Wie wir in diesem Thread gelernt haben, können das die einzelnen KVs viel schneller und billiger designen und liefern lassen.

Das übrige Sortiment gehört auch kräftig ausgemistet, da sind über die Jahre viele Dinge im Sortiment, wo man nur den Kopf schütteln kann. Andere wichtige Artikel fehlen dagegen ganz, z.B. Piraten-Basecaps oder Schutzhüllen für Ausweise etc.

Ein verschlankter Shop sollte deutlich einfacher und günstiger zu betreiben sein.

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Dein Grundproblem kann ich durchaus nachvollziehen.
Eventuell verstehst Du unsere Position besser am Beispiel Rezo.
Wenn man es als CDU verpennt, eines der wichtigsten Themen zu bearbeiten, dann muß man intern klären, was läuft eigentlich am CDUinternen Diskussionsstil falsch. Rezo zu kritisieren, er würde nicht so diskutieren, wie CDUintern üblich, bringt doch nichts in der eigentlichen Sache, wichtige Themen zu verpennen.
Insofern bin ich da 100% bei Dir, aber der Augenblick und das Thema dies besprechen, war suboptimal und hat deswegen die Reaktionen hervorgebracht.

Es war jetzt mal ein neuer Versuch endlich das Thema “PShop in seiner jetzigen Form” zu bearbeiten. Wir konnten dies, da man uns die Freiheit gegeben hat, offen in diesem Forum diskutieren zu können. Gegenüber den früheren Jahren keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Fortschritt und eine positive Entwicklung in dieser Partei.

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Mal meine 2 cent zu dem Thema :wink:

a) Benötigt die Piratenpartei Deutschland einen PShop?

Erst einmal: Ein Grund ist mit den letzten Wahlen weggefallen: Erhöhung der Eigeneinnahmen um die relative Grenze der Parteienfinanzierung nach oben zu schieben (und ja, entgegen in der Partei verbreitetem Halbwissen hat der PShop hier auch nach der Gesetzesänderung einiges beigetragen, da wir in 2016 darauf reagiert haben, und auch Gordon zusammen mit Irmgard einiges an Zeit investiert hat, um die entsprechende Einteilung der Produkte vorzunehmen). Wie es aussieht ist das Stimmenkonto nun “gering genug”, dass die Eigeneinnahmen auf Mitgliedsbeiträgen und Spenden ausreichen. (traurig, ist aber so).

Ansonsten ist die Frage meines Erachtens etwas falsch gestellt. Denn wichtig wären die Fragen

  • Welche Dienste braucht die Partei
  • Wie viel sind uns diese Dienste wert
  • wer erbringt diese Dienste

Erst einmal zu der wirtschaftlichen Betätigung des Shops:

Manches könnte man ohne nennenswerten Aufwand einfacher lösen: T-Shirts, Taschen, Tassen und ein wenig anderes kann man in einen eigenen Bereich bei z.B. Spreadshirt einstellen. Man muss nur die Vorlagen einmal dort einbringen und fertig.

Bei Produkten, die eine entsprechende Vorratshaltung benötigen, um kleine Mengen zu verkaufen (Kugelschreiber, Aufkleber, Postkarten,…) ist das dagegen nicht so leicht. Hier ist also die Frage: Was ist uns das Wert und wer macht es? Man kann das sicherlich an Aufwand reduzieren, indem man sich auf ein paar gut gehende Produkte beschränkt, aber irgend etwas um Interessenten mit diesem Merchandising zu versorgen sollten wir schon haben.

Als nächstes die Versorgung der Gliederungen mit Material. Das mag in einigen Landesverbänden auch ohne zentrale Stelle funktionieren, aber wir müssen auch daran denken: Immer wieder gibt es Untergliederungen, die etwas brauchen, aber im Landesverband keine Ressourcen für Organisation von Sammelbestellungen vorhanden sind. Die hinten runter fallen zu lassen wäre etwas blöd, denn nur durch Öffentlichkeitsarbeit der Untergliederungen können diese Landesverbände wieder auf die Füsse kommen. Also auch da wieder die Frage: Was ist es uns wert und wer macht es.

Dann bietet der PShop noch etwas Mitgliederservice.

Dass der Versand der Mitgliedsausweise erst seit dem PShop zuverlässig funktioniert, würde ich so nicht unterschrieben (da würde man ein paar Leuten, die das vorher ehrenamtlich gemacht haben, ziemlich unrecht tun), aber es funktioniert seit dem dauerhaft zuverlässig. Das halte ich gerade bei Neumitgliedern schon wichtig, aber man kann es auch auf anderem Weg organisieren (z.B. in ruhigen Zeiten über die BGS, aber bei entsprechendem Andrang müsste dann kurzfristig Unterstützung organisiert werden, ehrenamtlich oder als bezahlte Aushilfskraft)

Die 10-Jahres-Pakete sind durchaus nett (ich habe mich zumindestens darüber gefreut :wink: ), aber wird bei der Frage, was es uns wert ist, vermutlich ziemlich schnell schlecht darstehen.

Für die Beitragszahlungen haben wir ein zentrales Beitragskonto. Wenn man zusätzlich zu Lastschrifteinzug und Überweisung weitere Zahlarten braucht muss man den tatsächlichen Bedarf definieren (ggf. tatsächlich eine Möglichkeit für Mitglieder ausserhalb von Europa, aber da das nicht viele sind sollte da auch nicht so viel Aufwand betrieben werden).

Insgesamt liefert der Beitrag hier also ggf. mehr Fragen als Antworten, aber dafür hoffentlich auch den einen oder anderen Denkanstoss :wink:

Und eines sollte man bedenken: Bei der Frage “wer macht es” gilt nicht die Antwort “da muss sich halt jemand finden”, sondern jeder muss für sich selbst beantworten, ob er langfristig eine Aufgabe übernimmt :wink:

Viele Grüße

Lothar

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3 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Veröffentlichung von Spenden

So, hier mal ein wenig Futter, warum wir keinen eigenen Shop benötigen. Von Profis lernen wär mal was neues für unsere Partei:

Hier seht ihr, wo die FDP so ihr Zeug her hat:
https://www.fdp.de/content/werbemittel

Die BTW Marketingagentur (https://www.btw-marketing.de) bietet da wohl ein Komplett-Angebot, ebenso GMK Werbemittel (http://gmk-werbemittel.de/).

Diese und andere Anbieter werden lt. Kundenliste auch von anderen Parteien genutzt.

Klamotten können zudem bequem über Anbieter wie Spreadshirt abgewickelt werden, Plakate und Zeug ging auch über den Logistik-Service von Flyeralarm und deren Mitbewerbern.

Ich bin mir sehr sicher, dass die jeweiligen Servicegebühren dieser Dienstleister erheblich unter den Selbstkosten liegen dürfte. Natürlich wird immer noch jemand™ benötigt, der sich um

a) Vertragsabwicklung und Abrechnung mit Anbietern
b) Gestaltung der Produkte und Einstellung in die jeweiligen Shops
c) Bestandsverwaltung
d) Abwicklung von Sonderaktionen, v.a. Wahlkampf

Der Aufwand ist aber - nachdem die Sachen erstmalig geregelt sind - eher mit 1-5 h im Monat anzusetzen, als mit einem Vollzeitjob. In Wahlkampfzeiten vielleicht etwas mehr. Aber da das ganze Zeug outgesourced ist, läuft das meiste dann einfach über die Dienstleister.

Das Angebot der Werbeartikel wird dann eben radikal reduziert und auf sinnvolle Produkte beschränkt. Dann haben wir vielleicht nicht mehr 1000e Aufkleber, aber dafür Zeug, dass man für Werbezwecke nutzen kann. Und dazu noch in einem zweiten Job Ausstattung und Zeug für Gliederungen, damit man die Einnahmen und Kosten auch schön voneinander trennen kann.

Die Abwicklung über externe Dienstleister kann dann auch sehr transparent gestaltet sein. Ob die Verträge offengelegt werden können, muss man mit den Partnern dann klären, das ist also nicht gewährleistet. Aber die Abrechnung kann definitiv offengelegt werden.
Theoretisch haben wir aktuell ja sogar so einen externen Dienstleister. Das sollte also jetzt schon gehen. Tut es halt nicht. Also sollten wir Profis ranlassen.

Ihr seht, man kann so einen Shop durchaus auch sinnvoll und effektiv betreiben. Aber die Piratenpartei bleibt wohl lieber weiter bei der alten Devise “lernen durch Schmerz, ohne lernen”.

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Etwa eine Minute Googeln und dein erster Anbieter gehört einem FDP Mitglied das auf diversen Listen für die FDP kandidiert.

wenn die Geschäftsbedingungen OK sind, kann uns das doch schnurz sein. Schadet das?

Der Umsatz mit Fan-Artikeln ist doch so gering.

Man kann z.B. eine Servicegruppe PShop bilden, die bekommen ein Budget von 2000 EUR,
bestellen z.B. 40 Flaggen,
lassen die zu einem Piraten senden, der vor Ort für die Ausrichtung des BPTs verantwortlich ist und dann wird das vor Ort verkauft, den Rest nehmen die Landesverbände für ihre Landesparteitage mit.

Das geht natürlich auch umgekehrt. Eine Gliederung kauft einen bestimmten Posten, stimmt das mit der SG ab und der Rest geht zum BPT.

Davor kann man stets eine Sammelbestellung schalten, bei der sich Gliederungen verpflichten, eine bestimmte Menge zu einem Höchstpreis abzunehmen.

http://shop.piratenpartei.de/ -> default backend - 404

Ist das jetzt Absicht oder Versehen?

Mehr Bug als Feature, aber Absicht

01.08.2019

LOL!

Also bei dem würde ich dann nicht bestellen wollen.

Wie wäre es, wenn wir entsprechend einem Mitglied von uns diese Aufgabe übertragen? Für Artikel mit Branding könnten wir ja eine Lizenzzahlung bekommen, wenn die nicht an Gliederungen gehen.

Is das eine Bewerbung, Guido?

Nein, ganz sicher nicht, ich fühle mich bei der Industrieelektronik ganz wohl :wink:

Aber bestimmt haben wir Mitglieder, bei denen das zum Geschäftsmodell passt, oder eins werden könnte.

Und wie lange dauert die Wartung noch?

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Etwas ähnliches hatten wir ja schon mit https://mein-piratenshop.de/
Kurioserweise ist der aber zur Zeit auch im Wartungsmodus :wink:

Aha danke… den Rest kann ich mir denken :joy:

P.S.: Bißchen merkwürdig ist aber schon das plötzlich alle Bundesvorstände, die ja sonst hier im Thread mehrfach sich zu Wort gemeldet haben, plötzlich nichts zu dem Wartungsmodus sagen. Transparenz ist anders.

Ist das nciht der ex Shop aus NRW - iwie glaube ich vom Marsching? Oder verwechsel ich da was?