Basisdemokratie aber richtig!

Es gibt 2 Formen von Basisdemokratie.

1.) Schwarmintelligenz bei der jeder mitmachen darf wo will. Foren, Social Media freie Diskussion. Jeder darf für Parteitage Anträge stellen über die dann alle anderen debattieren und abstimmen MÜSSEN. Ja da erinnere ich mich noch an das Jahr 2012 wo die Anträge zu Piraten Parteitagen tausende Seiten lang waren und der Parteitag gezwungen war zu Einzelthemen über hunderte Anträge abzustimmen. Viele davon inhaltlich reiner nonsense…

Schwarmintelligenz bedeutet halt auch das jeder Bonsai Narzist alle anderen zum Zuhören und Abstimmen von seinem Hirndurchfall zwingen kann. Endloses Getrolle ist die Folge, 100 Anträge zum gleichen Thema anstatt zusammen zu arbeiten. Die Folge ist das sich die Diskussion dann immer auf dem Niveau der dümmsten und Querulantistischsten Leuten abspielt.

Am Ende haben die Leute keinen Bock mehr sich das anzutun und ziehen sich aus der Politik komplett zurück.

2.) Basisdemokratie wie in der Schweiz. Experten und Parteien geben ein Thema ins Parlament ein. Dann wird debattiert von Politikern und Experten. Am Ende wird eine Volksabstimmung ausgearbeitet wo das Volk endweder dafür oder dagegen stimmen kann. Das ganze geht in sehr geordneten Verhältnissen zu und Chaos wie in der Schwarmintelligenz wird vermieden.

Ich würde mal sagen das ist eine recht technokratische Form der Basisdemokratie aber so wird verhindert das das Wahlvolk permanent mit allerlei unnützen Anträgen genervt wird. Denn vor der Abstimmung findet so eine art Qualitätssicherung durch die verhindert das sich alle anderen permanent mit irgendeinem groben Bullshit beschäftigen müssen. Deshalb funktioniert die schweizer Basisdemokratie im grunde ja auch recht gut.