Aus der Filterblase ausbrechen !?!?!

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Ja also ich hab mal bei Social Media gesehen das da die Piraten Beiträge ja immer meistens von den gleichen Leuten geliked werden. Ganz besonders in den Gruppen auf Facebook. Sehr viel neue Menschen werden so nicht erreicht. Also keine neuen Wähler, die Leute Sagen "Piraten ? Ja gibts die noch ? und so.
Die Leute bekommen nichts mit.

Ok, facebook kann da auch einfach intransparent entscheiden welcher Post mehr Reichweite kriegt. Währnd AfD Nazi Kacke trendet bekommen Piraten dann eben keine Reichweite außerhalb der eigenen Bubble. Also recht viel Arbeit für recht wenig Reichweite.

Ja was kann man denn da tun um wieder mehr Menschen zu erreichen, also um aus dieser Filter-Blase die die Großkonzerne um uns gezogen haben aus zu brechen ?

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Bei Twitter (Fakebook mag ich nicht, ist aber für jede Partei wichtig) scheint mir das anders zu sein. Da nehmen die Piraten geschickt Stellung zu vielen Themen und gegenüber wichtigen Medien und Mitbewerbern. Da kann man Planeten- und Gesellschaftszerstörer ganz publikumswirksam zerlegen.

Vor allem Lehrer und Eltern fühlen sich von den Etablierten unter Covid schwer im Stich gelassen und gefährdet. Auch Satire wird endlich genutzt. Man müsste aber wohl noch krasser (aber wie immer fundiert natürlich) auftreten, um in den Medien einen Widerhall zu erzeugen!

Das kann DIE PARTEI recht gut, wo es aber an Verbindlichkeit sehr fehlt.

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Quatsch. Bzw. anders: selbererfüllende Prophezeiung.
Da ist doch keiner mehr, der nicht eh schon eine feste Meinung hat.

Aus der Filterblase ausbrechen kann man nur in dem man sie verlässt

Sprich anstatt nur in der eigenen Bubble sich zu bewegen sollte es jedem ein Ziel sein uns und unsere Themen in andere Blasen hineinzutragen.

Um Facebook oder Twitter mal als Beispiele zu bringen:
Anstatt einen Piratenbeitrag nur zu liken und /oder zu teilen - wobei auch das zu selten passiert - diesen Beitrag vielleicht öfter mal in einer Antwort auf jemand Anderen zitieren wo es passt
Da kriegt es dann zumindestens mal dessen Bubble mit

Das gleiche gilt übrigens auch analog
Auf Menschen zu gehen, in Vereine reingehen, bei Veranstaltungen von Anderen teilnehmen und sich positionieren

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Und dann kommt so ein Tweet, und die mittlerweile sehr seriös gewordene Partei bricht zusammen.
(Obwohl gerade so etwas “drastischeres” durchaus geeignet ist die Bubble zu verlassen…)

Piratenpartei_BGE_Lindner

Und hier überlegen sogar welche ob wir mit “Die Partei” zusammen gehen wollen… Nun ja…

Ich finde den Tweet gar nicht soo schlecht, ok. Etwas provokant aber… Vermutlich wäre es besser gewesen man hätte Anti AfD Tweets rausgehauen. Die kommen dann in der Regel bei einer breiteren Zielgruppe besser an.

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Alles erlaubt und wir sollten nicht nur die Kröten des Erlaubten schlucken, denn z.B. Korruption ist vielfach ebenfalls legal.

Naja, ich finde den Tweet nicht auf Anhieb verständlich.

Auf den ersten Blick denke ich mir: “Hä, was macht der Lindner bei der Piratenpartei?”
Beim ersten Lesen denke ich: “Hat der Lindner das gesagt?”
Beim dritten Lesen denke ich immer noch: “Hä, was macht der Lindner da?”

Aber ja, wenn der Tweet funktioniert. Warum nicht?

Nö, das machen ja schon alle, weshalb es für Wahlkampf nicht mehr brauchbar ist.

Haha, nein
Anti-AfD geht immer,
da zu viele rückwärts gerichtet denken und sich weigern Neues zur Kenntnis zu nehmen.

Da stimme ich zu. Eine klare Abgrenzung sollte deutlich aufgezeigt werden darf aber nicht das eigene Programm/Profil überdecken.

Ein sehr wichtiger Punkt. Hier kann man in seinem eigenen Stil das Parteiprogramm/Politikvorschläge/ Ideen vortragen.(Stil bezogen auf Parteiprofil)

Aber vorsicht, tritt man in die “Blasen” anderer Menschen ein befindet man sich in fremden gewässern und sollte sich bewusst sein das dort auch andere ihr Werk treiben die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen.

Ich erinnere mich bei Piratenpartei an eine Internetaffine Partei. So wurde Sie zumindest für mich dargestellt.

Mit Themen wie Personalausweis mit Fingerabdruckzwang, elektronische Patientenakte etc. ließen sich doch provokative Plakate erstellen die einen Wähler aufmerksam machen könnten. Diese Themen stehen zudem bei den etablierten Parteien scheinbar nicht im Vordergrund :slight_smile:

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Wann war das?

Stimmt. Könnte man und sollte auch mal jemand. Hast du Ideen, an denen man mitarbeiten könnte?
Leider ist die Piratenpartei von der Idee, dass jeder Verband seine eigenen Plakate haben könnte, etwas abgerückt, sehr viele Verbände nehmen einfach nur noch kommentar- und gedankenlos das, was vom Bund kommt. Mit der Bundesabteilung (früher SG Gestaltung, aktuell weiß ich gar nicht so genau) darüber zu reden wäre vielleicht auch ratsam.

Frag nicht das ist schon lange her. Damals wurde die Partei teilweise durch Protestwähler stark beflügelt.
Wenn interresse besteht kann ich gerne nachschauen wann das war. Transparenz war dort auch eines der Stichworte für die Ziele der Partei.

Das ist eine Gute Idee aber mein Profil ist keine 24h alt dementsprechend wäre ich hier der falsche Ansprechpartner.
Ich versuche gerade herauszufinden wie Partei Organisiert ist, wie sie tickt und wofür sie steht.
Die Diskussion in diesem Forum bietet mir eine entsprechende Möglichkeit.
Dazu kann man sich klarer werden ob man die Partei unterstüzen sollte.

Ich vermute um Projekte und Themen hinsichtlich digitalisierung vernünftig aufzuarbeiten/ Missstände anprangern zu können etc[…] ist dies eine gute Adresse:

Besteht hier eine Zusammenarbeit?

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Nicht, dass ich wüsste. Aber Digitalcourage setzt seine Prioritäten meiner Meinung nach auch falsch. Vielleicht ist der LOAD e.V. interessant?

Deiner Meinung nach, da Deine Meinung wenig mit der Meinung der Piratenpartei gemein hat.

Insofern liegen Digitalcourage und Piratenpartei auf einer Linie.

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Dies haben die wenigsten im Vordergrund weil sich (leider) sehr wenige dafür interessieren oder es im Gegenteil gut finden.
Versuch doch mal gegen “WhatsApp” zu sein, was auf über 90% der deutschen Smartphones zu finden ist.
Selbst mit Kameraüberwachung bekommst nur noch sehr wenige hinter dem Ofen heraus gelockt.
LEIDER - aber ist so.
Da muss man warten bis diese Themen “irgendwo” in den Vordergrund gespült werden und dann natürlich das nötige “Material” bereit halten.

Ich denke hier fehlt die Aufklärung mit vernünftig aufgearbeiteten Materialien.
Deshalb kam der Verweis rüber zu digital courage weil ich dort zumindest auf den ersten Blick u.A. den Versuch sehe Materialen vernünftig Strukturiert herrauszugeben um sich eine Meinung zu bilden.

Warum ist es eben nicht egal zu sagen “Die Wissen eh schon alles” oder “Ich habe nichts zu verbergen”…
Das Thema Datenschutz, Digitalisierung[…] hat den Charakter des Buuh-Mannes bekommen deshalb bequemt man sich nicht aus seiner “Blase”.

Naja ein Grundinteresse würde ich aus so etwas ableiten.

Es ist in der Covid-Zeit wahrscheinlich auch nicht in den Köpfen der Menschen aber wie wäre es den Digitalen Impfpass unter die Lupe zu nehmen. Alternativ ist doch seit dem 01.01.2021 die digitale Krankenakte mit der Telematik-Infrastruktur ein Thema auf das man zumindest einfluss nehmen sollte.

Kannst du deine Aussage etwas begründen? Welche Prioritäten werden wo falsch gesetzt?
Letzteres schaue ich mir an. Danke.

Blöde Frage: Wo finde ich denn die Meinung der Piratenpartei?
Und woran erkennt man hier Mitglieder und sozusagene Gäste/externe?

Digitalcourage hat das Problem, dass es weniger digital als gesellschaftlich denkt - Feminismus ist dort ein großes Thema, ein Fokus auf Netzpolitik wird daher verwässert. Die gelegentlichen digitalpolitischen Veröffentlichungen von Digitalcourage sind zudem oft sehr oberflächlich bis irreführend statt wirklich wohlüberlegt; die Argumentation endet da gelegentlich bei „Linux ist sicher, weil es nicht von Microsoft ist“ und das ist wirklich sehr plump.

LOAD macht das meiner Meinung nach besser.