Auch Deutschland agiert(e) miserabel in der Pandemie!

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In aller Kürze: Erst fürchterlich verharmlost (plus Apresski/Karneval etc.), dann ein viel zu später und natürlich krasser Lockdown (1. Welle) und dann wieder eine völlig überzogene Lockerung mit Urlaub in Risikogebieten und Schulen ohne Schutz im Normalbetrieb (2. Welle) …

Ergebnis: Längst weit mehr als 10.000 Tote und unzählige Schwergeschädigte/CollateralOpfer!

Schulen und Coronapartys nehmen sich nichts; 30 Schüler in engen Räume ohne Abstand, Maske und suffiziente Lüftung sind ebenfalls fatal in der Pandemie. Das müssten längst auch Juristen wissen!!

Die seit Januar nullCorrektiven Grünen fordern aktuell das Richtige: Ein unabhängiger Expertenrat muss her!

Taiwan als Chinanachbar hatte das (keine 10 Toten!!!) und Neuseeland auch (keine 30 Toten) um Lichtjahre besser gemanaged. Und jawohl das sind Inseln, aber mit sogar weit regerem Austausch mit China als wir. Und auch Transitländer lassen sich weit besser isolieren, als wir es getan haben.

Leider nahm das bisher nur die Linke nebst einiger Kabarettisten aufs Korn. Der Rest scheint gleichgeschaltet.

Hauptsache man kann mit dem Finger so auf die USA und Trump zeigen und meckern wie schlecht der Trump das macht… Ja so wie das unsere Massenmedien und Politiker ja so tun.

Trump ist doch ein Mega Geiler Glücksfall für unsere Politikkasperle. Da können die prima von ihrer eigenen Unfähigkeit ablenken weil es da ja noch jemanden geben tut der noch unfähiger ist als die.

Also, warum nach Asien, Taiwan oder Neuseeland schauen und so gucken was die besser machen tun wenn man auch auf den Sündenbock Trump schauen kann.

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Genauso läufts! Unsere VorzeigeMedien: Soeben haben wir 10.000 Tote, aber dieser Trump oder dieser Johnson

Und da war doch noch dieses 1,4 Milliardenvolk mit nicht einmal der Hälfte an Toten …; ok, die haben sicher ein paar hundert verbuddelt, aber trotzdem!!

Man erkennt nicht gerne an, wenn nicht westliche Länder was gut machen. Wenn diese dann nicht mal kapitalistisch sind, wirds ganz schlimm :wink:

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Ist China denn nicht auch Kapitalistisch ?

Ob nicht Kapitalistische Länder Kuba und Nordkorea nun Coronatechnisch so viel besser dastehen darf eher bezweifelt werden. Ich denke das hat wenig mit dem Wirtschaftssystem zu tun. Keine Regierung bzw. nationale Eliten geben gerne zu das es andere sehr viel besser hinbekommen haben.

Stimmt zum Teil; China gibt lediglich vor “sozialistisch” zu sein. Würde aber sagen, dass viele Diktaturen es weit besser machen, weil (Pseudo-)Demokratien u.a. weit langsamere Entscheidungswege haben.

Unser Problem sind aber nicht nur die Entscheidungswege, sondern viel mehr die Inkompetenz aufgrund jahrzehntelanger Pseudoverantwortlichkeit und Lobbynähe.

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Sorry, ich finde die Diskussion nicht ergiebig: Länder werden auf ein Merkmal hin mit anderen Ländern verglichen. Eine Entscheidung aus tausend Entscheidungen herauszunehmen und zu sagen, die eine Entscheidung war aber gut. Das ist sehr eindimensional.

Die Todes- oder Intensivzahlen sind weit verlässlicher als die Testzahlen. Kannst gerne weitere dir wichtigen Parameter hinzufügen!

Demografie, sowie Kapazitäten und Ausstattung des Gesundheitssystem Und dann müsste erst bestimmt werden, wie verlässlich die Zahlen in Ländern wie China etc. sind. Hast du dich z.B. schonmal gefragt wieso China so viele amerikanische Anleihen kauft? Weil die Währung einer Diktatur weniger vertrauenswürdig ist, als die Währung eines demokratischen. Die Chinesen vertrauen ihrer eigenen Währung nicht bzw. maninpulieren sie sogar um sich dadurch Wettbewerbsvorteile herauszuschlagen.

Finde auch, dass China nicht vertrauenswürdig ist. Aber “unsere” BuReg verlässt sich viel zu sehr auf das angeblich ach so tolle Gesundheitssystem. Es werden Bettenzahlen angeführt, die überhaupt nicht mit (erfahrenem) Personal hinterlegt sind. Sogar bei aktuell noch geringer Auslastung, kommen ca. 20% als Leiche aus diesen tollen Betten!

“Man muss die Sache nur komplex und dynamisch genug darstellen, um jede Verantwortung von sich zu weisen!” könnte ein Satz von Jens Spahn oder Horst Seehofer sein.

Ne, ganz sicher nicht. Die möchten ja verantwortungsbewusst sein und rüber kommen. Wenn sie sagen würden die Sache ist zu komplex, dann könnten sie keine Verantwortung mehr übernnehmen, also nicht mehr regieren. Sie können die Sache mMn gar nicht als zu komplex darstellen. So ein Satz wird nie so deren Mund verlassen. Maximal das man nicht genau weiß wie es in ein paar Wochen aussieht oder nächstes Jahr. Oder das man in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht hat.

Von Seehofer konnte ich just das hier herausgreifen:

(meinte “Verantwortung” übrigens in Form von “Verantwortlichkeit/Haftung”)

Das ist aber etwas anderes.

  1. Die eine Sache ist es eine bürokratische Hürden aufzubauen bzw. politische Verschleierungstaktiken
  2. Die andere Sache ist zuzugeben, dass ein Sachverhalt, z.B. eine Pandemie oder Wirtschaftskrise, so komplex ist, dass man sie nicht durchblicken kann und deshalb überhaupt nicht angemessen reagieren kann.

Ich meinte Letzteres
Da wurde ich missverstanden bzw. habe dich wahrscheinlich missverstanden.

Ich meinte es im Sinne von “Sachverhalt als zu komplex oder dynamisch” darstellen, um für (frühere) Fehler nicht verantwortlich zu sein.

  1. Zitat Seehofer: “Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht in den letzten 15 Monaten, man muss Gesetze kompliziert machen, dann fällt es nicht so auf. Wir machen nichts Illegales, wir machen Notwendiges, aber auch Notwendiges wird ja oft unzulässig in Frage gestellt.”

Das greift eine Verschleierungstaktik an. Ein Jurist der irgendeine Verordnung, von der er genau weiß, dass sie nicht verfassungskonform ist, entwickelt und so kompliziert macht, dass die Überprüfung der verfassungsmäßigkeit möglichst lange dauert, verschleiert.

  1. "“Man muss die Sache nur komplex und dynamisch genug darstellen, um jede Verantwortung von sich zu weisen!”

Das greift die Wissenschaft an, denn dort ist nicht von vorneherein alles klar. Ein Wissenschaftler der sagt, dass die Entwicklung einer Pandemie dynamisch und komplex ist, weist keine Verantwortung von sich, sondern ist ehrlich.

Das ist doch Strategie von SPD/CDU ! Vorratsdatenspeicherung immer wieder beschließen und hoffen das das Bundesverfassungsgericht jeweils möglichst lange braucht das wieder zu kippen.

Wenn es dann gar nicht mehr geht beschließt man es eben neu unter anderem Namen, als Filterpflicht usw wo diese Daten dann ebenfalls mitgespeichert und übermittelt werden müssen und so weiter. Wenn die Opposition dann wieder Jahre braucht das vor dem Verfassungsgericht weg zu klagen steht schon das nächste Gesetz in der Pipeline.

Es ist als ganz klar kalkulierter Verfassungsbruch, man sollte es denke ich schon so direkt benennen und aufzeigen. (Sry das war jetzt total offtopic)

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Zu 1. stimme ich zu, aber bei 2. wollte ich keinen seriösen Wissenschaftler kritisieren, der einen komplexen Sachverhalt angemessen differenziert darstellt.

Die AHAL-Regel z.B. ist aber ganz einfach und eine uralte Pandemieregel, die jedoch seitens der GroKo viel zu spät aufgegriffen und laienverständlich formuliert wurde! Weil ja alles so komplex und dynamisch sei …

Entschuldigt bitte die Frage, aber welches Ziel verfolgt dieser Thread? Nur ranten über die aktuelle Regierung, oder Ansätze zur Problemlösung finden?

Ja, Diktaturen/Autokratien lassen sich generell zügiger verschließen als Demokratien, aber ich möchte keinesfalls diesen Vorteil durch diesen Nachteil erkaufen.

Schonmal was von “zur Verantwortung ziehen” gehört??

Aber auch wir Bürger können natürlich jede Kritik einstellen!?

Und wer wollte hier eine Diktatur? Es ging nur darum, dass entschlossenes Handeln das Virus ganz schnell eindämmen kann!

Die Coronakrise sagt einiges über unsere Politiker aus.
Politiker in Deutschland sind in der Regel entscheidungsschwach und neigen dazu unangenehme Entscheidungen so lange zu verschieben, bis der Schaden durch Untätigkeit so offensichtlich ist, dass die Bevölkerung ein Handeln einfordert.

Deutschland hat im Frühjahr gerade noch rechtzeitig und heftig genug reagiert. Das war nicht gut aber ausreichend. Statt im Sommer z.B. Schulen etc. in den Zustand zu versetzen mit einer zweiten Welle umzugehen, hat man nichts getan.

Der Lockdown light hätte bereits vor 2 bis 4 Wochen stattfinden müssen, aber das hat man sich nicht getraut.Daher muss jetzt härter reagiert werden, sonst ist man in 3 Wochen nicht durch.

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