Die Blogbeiträge werden wir noch in der AG besprechen, deshalb jetzt mal meine persönliche Meinung:
Dein Blick richtet sich jetzt auf Smart-Home, 5G Steuer- und Regelungstechnik geht aber noch viel weiter, wie Verkehrssteuerung bis Niederschlagsmessung und Temperatur auf dem Acker.
Die technische Umsetzung sollten wir den Firmen überlassen, aber als Partei mit entsprechender Kompetenz grundsätzliche Regelungen vorgeben, insbesondere im Wege der Datensparsamkeit. Für wen sind die Daten bestimmt, wer darf über diese Daten bis hin zur Löschung verfügen, wie lange dürfen die Daten gespeichert sind, sind nur summierte Werte zu übermitteln etc.
Wenn der Weg von Außen nach innen geht muss es natürlich vielfältige Möglichkeiten geben, Offline zu gehen und eine Verbindung nur bei tatsächlichem Bedarf und Verifizierung zu öffnen.
Abhören a la Alexa dürfte allen unseren Grundregeln widersprechen und zeugt davon, wie notwendig es wäre, in den Parlamenten vertreten zu sein, da erheblicher Regelungsbedarf besteht.
Umgekehrt wird Technik auch nur angenommen werden, wenn dieser auch vertraut werden kann. Auch bei den Herstellern besteht da noch weitgehend Naivität.
Es war unser Ziel, die Menschen mitzunehmen und Handlungsalternativen aufzuzeigen. Piraten unterscheiden sich im Lösungsansatz von den Grünen und das gilt es in so einem Papier auch herauszuarbeiten.
Also Chancen erkennen, unsere Digitalkenntnisse und Technikfreundlichkeit nutzen, Innenstädte neu gestalten, Verkehr umgestalten, gesünder und menschlicher leben, Orientierung und Richtung vorgeben.
Aber auch Dinge, die machbar sind, wie der Kohleausstieg, auch tun.
Diese Herangehensweise sollte in einer solchen Empfehlungsliste erkennbar sein.
Darin unterscheidet sich unser Vorschlag von dem der anderen Parteien.
Heizöl: Der Einsatz von Ölheizungen sinkt kontinuierlich. Viele wohnen zur Miete und haben gar nicht die Möglichkeit das Heizungssystem zu ändern. Wird der Ölpreis erhöht, ist die Alternative die Heizung herunterzudrehen und im Kalten zu sitzen.
In Schweden und der Schweiz hat man die CO2-Steuer eingeführt, mit der Folge, es wird mit heimischen Holz geheizt. Dann braucht man aber nicht mehr über NOx diskutieren und Dieselautos aus den Innenstädten verbannen. Wer von Öl auf Gas umstellt wird auch relativ schnell merken, dass auch der Gaskessel nicht sehr lange erwünscht ist. Ziel sollte sein elektrisch heizen, entweder mit Wärmepumpe (Anreize und Zuschüsse) oder gleich mit 100% regenerativen Strom.
Ansonsten ist es kein Bekenntnis zu dauerhaft billigem Öl und Benzin (denn der Ölpreis an sich schwankt ja schon), sondern es fehlt derzeit die Alternative 100% regenerativen Strom zu haben und es fehlen auch die Produktionskapazitäten für Elektroautos. Einfach nur die Preise anheben ist Menschen vor den Kopf stoßen und Abwehrreaktionen hervorrufen.
Wir stehen zum Ausbau der 100%igen regenerativen Stromgewinnung, wollen Kohlekraftwerke abschalten, von Städten festgelegte fossilfreie Verkehrsmittelzonen, fördern Wärmepumpen.
Das Fleischsteuer-Modell wird doch ebenfalls als Provokation wahrgenommen, nötig ist aber die Einsicht, weniger Fleisch und mehr pflanzliche Nahrung.
Ansonsten haben wir nicht ungefragt Maßnahmen ausgeschlossen, sondern in der AG Umwelt darüber diskutiert, welche Maßnahmen wir derzeit für sinnvoll erachten, dies rechtzeitig zu Papier gebracht und stellen es den Vorschlägen der anderen Parteien entgegen.
Anregungen und Mitarbeit in der AG ist erwünscht.
quote=“ChristianH, post:13, topic:4121”]
als würde man im Zweifel auch gemeinsame Rad- und Fußwege (m.E. die schlechteste Lösung, die einzig Platz für Autoverkehr freimacht und Radverkehr auf schlechtere Wege verbannt, auf denen man auch noch schlechter gesehen und oft behindert wird) akzeptieren
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Es steht aber oben fett “sichere Radwege” darüber. Deine Szenario würde ich jetzt nicht als “sicher” einstufen. 
Daneben gibt es Priorität Fußgänger, Räder, Roller in den Innenstädten, eigenständige Radwege, also völlige Umgestaltung der Fahrbahnen.