Ärtzten fehlt Desinfektionsmittel – Corona

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Wie die Tagesschau berichtet, kommen möglicherweise deutsche Ärtzte inzwischen nicht mehr an benötigte medizinische Grundausrüstung, wie Mundschutz und Desinfektionsmittel.
Ich war heute für unsere WG den monatlichen Metro-Besuch abhalten und auch dort sind alle Platten mit Desinfektionsmittel und Atemmasken komplett ausverkauft.
Wie beeinträchtigt das unser Gesundheitssystem, abseits der Behandlung von Corona?
[Link:https://www.youtube.com/watch?v=FoBuNXMo2g4]

Ärzte hier in der Region haben angekündigt das Sie ihre Praxen schließen werden sobald es keine Desinfektionsmittel mehr gibt. Da dann das Risiko für Sie selbst und ihre Patienten zu groß würde. Das betrifft ja nicht nur Corona sondern auch andere Erreger die in einer Artztpraxsis dann zum Risiko würden.

Da die meisten Desinfektionsmittel in Asien produziert werden dürfte es da nur wenig Nachschub geben.

Vielleicht könnte man Substanzen wie Industrie-Alkohol kurzfristig als Ersatzstoff verwenden ?

Zudem bräuchte es sehr schnell eine gesetzeliche Regelung das Ärzte und Krankenhäuser ein Vorkaufsrecht haben. Bzw. Apotheken dieses Material wenn es zu knapp für alle ist nur noch an Ärzte verkaufen dürfen.

Sind keine Fertiglösungen verfügbar, können Apotheken diese selbst herstellen. Der Weltapothekerverband FIP verweist hier auf zwei von der WHO empfohlene Rezepturen bestehend einmal aus Ethanol, Wasserstoffperoxid, Glycerol und Wasser beziehungsweise Isopropanol, Wasserstoffperoxid, Glycerol und Wasser. Wobei Wasserstoffperoxid laut WHO ausschließlich dazu dient, Kontaminationen durch bakterielle Sporen in der Lösung zu beseitigen und nicht als wirksames Agens zur Händedesinfektion beiträgt. Glycerol sei als Feuchthaltemittel enthalten, heißt es weiter. Es seien aber auch andere Substanzen möglich, unter der Voraussetzung, dass sie mischbar mit Wasser und Alkohol sind und weder die Toxizität, noch die Allergenität erhöhen. Außerdem sollen sie günstig und überall verfügbar sein – dieser Hinweis ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass WHO-Empfehlungen global umsetzbar sein sollen.

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Für die BVV Berlin Mitte (Kommunalpolitik) habe ich mir vorgenommen, eine Anfrage einzubringen, um mich über den momentanen Stand der Dinge zu informieren, u.a. denke ich da auch an die Beschaffungsprobleme.

Habt ihr noch Ideen was gefragt werden könnte?

Hier meine bisherigen Notizen: https://www.evernote.com/l/AsKUsQ1taSND26WTRZKnxHITbQWlLE1ei1Q/